Nachrichten filtern und aufbereiten: Sechs RSS-Reader im Vergleich

RSS-Reader kanalisieren die tägliche Nachrichtenflut, die man nach eigenen Vorgaben personalisieren kann. Wir haben sechs Vertreter einem Stresstest unterzogen.

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, Bild: Rudolf A. Blaha

(Bild: Rudolf A. Blaha)

Von
  • Jo Bager
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News-Sites, Blogs, Reddit, YouTube, Facebook, Twitter, Podcasts, Newsletter, et cetera pp.: In Dutzenden Quellen warten permanent Nachrichten darauf, auf Sie einzuströmen. Werkzeuge, mit denen Sie daraus ein verdauliches Ganzes machen, nennen sich nach einem uralten Standard RSS-Reader.

RSS steht (unter anderem) für "Really Simple Syndication" (richtig einfache Syndizierung). Ein RSS-Feed oder Newsfeed besteht aus einer XML-Datei, die die Inhalte einer Site und die Links auf die dazugehörenden Artikel in der umgekehrt chronologischen Reihenfolge ihrer Veröffentlichung enthält. Im Zusammenhang mit RSS taucht oft auch der Begriff "Atom" auf, der ein ähnliches Format beschreibt. Beide Formate werden im Folgenden der Einfachheit halber als RSS bezeichnet, Feedreader unterstützen in der Regel beide Formate gleichermaßen.

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Durch die standardisierten Formate lassen sich Feeds einfach automatisch verarbeiten. RSS-Reader zum Beispiel sammeln die Nachrichten, bereiten sie auf und machen sie durchsuchbar. Für diesen Artikel haben wir sechs Vertreter dieser Gattung versuchsweise Tausende Nachrichten bearbeiten lassen: BazQux, Feedbin, Feedbro (Download für Chrome, Firefox, Edge), Feedly, Inoreader und NewsBlur.