Nest Doorbell mit Akku im Test: Smarte Klingel mit weniger Zwängen

Googles neue smarte Türklingel kommt auf Wunsch ohne Verkabelung und mit weniger Cloud aus. Ohne Zubehör verpassen Sie aber schnell Besucher.

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Von
  • Patrick Bellmer
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Die smarte Türklingel an der Haus- oder Wohnungstür steigert Komfort und Sicherheit. Schließlich erkennen Sie schon vor dem Öffnen der Tür, wer davorsteht. Dem Vertreter gaukeln Sie Abwesenheit vor, den Paketboten bitten Sie per integrierter Sprachfunktion um einen kleinen Moment Geduld – damit er die Lieferung nicht beim erstbesten Nachbarn abgibt. In vielen Fällen erfordern diese Funktionen jedoch einen Eingriff in die Hauselektrik. Eine Hürde, die Google mit der "Nest Doorbell (mit Akku)" optional umgeht.

Denn anders als in den meisten Fällen – und beim bereits seit einiger Zeit erhältlichen Modell Nest Doorbell ohne den Namenszusatz "mit Akku", das Google ursprünglich als Nest Hello anbot – ist keine feste Verdrahtung nötig. Prinzipiell eignet sich die neue Version somit auch für Türen, an denen entweder keine Elektrik vorhanden ist oder an denen Sie die traditionelle Klingel aus baulichen Gründen nicht entfernen können. Einzig eine möglichst stabile WLAN-Verbindung (Wi-Fi 4, 802.11n) ist für den Betrieb erforderlich.

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Die wesentlichen Änderungen gegenüber der älteren Nest Doorbell – Akkubetrieb sowie die lokal erfolgende Datenverarbeitung – sieht man dem neuen Modell nicht an.

Google hat aber nicht nur einen Akku hinzugefügt, sondern im Vergleich zum bisherigen Modell auch an der Software gearbeitet. Denn während das unter Umständen sensible Daten an die Google-Server schickt und dort verarbeiten lässt, geschieht dies nun lokal im Gerät. Allerdings offenbart der Test zwei Schwächen, die in direktem Zusammenhang mit der Stromversorgung stehen.

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