Netzwerkspeicher: Vier NAS-Leergehäuse zum Selbstbestücken im Test

Ein NAS muss kein Vermögen kosten: Ein TByte RAID-gesicherten Speicherplatz kann man schon für weniger als 300 Euro ins LAN stellen, inklusive NAS-Leergehäuse.

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(Bild: Andreas Martini)

Von
  • Ernst Ahlers
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Der Datenspeicher im LAN ist nicht nur für zentral gelagerte Dateien und PC-Backups nützlich: Er kann auch als Medienserver Musik und Videos ans Smart-TV liefern. Will man sich von Google lösen, dient das NAS mit Software-Erweiterungen (Apps aus den Hersteller-Repositorys) auf Wunsch auch als aus dem Internet erreichbarer Cloud-Server für Kontakte, Termine und Notizen. Die zentrale Sicherung von Fotos und Videos von Familien-Smartphones per App fällt als Dreingabe ab.

Eine Übersicht der Funktionen gängiger NAS-Betriebssysteme finden Sie in einem weiteren BEitrag. Hier geht es um die Hardware-Ausstattung und Leistungsfähigkeit günstiger NAS-Leergehäuse mit zwei Massenspeicherplätzen zum Selbsteinbauen von Festplatten oder SSDs. Davon haben wir vier ins Labor geholt: Netgear ReadyNAS 212, QNAP TS-230, Synology DS220j und Western Digital (WD) My Cloud EX2 Ultra. Das TerraMaster F2-210 liegt ebenfalls in der 150-Euro-Preisklasse. Ein Asustor AS5202T für rund 300 Euro gibt den Ausblick, welchen Mehrwert eine etwas größere Investition erkauft.

Die Leergehäuse bestückten wir jeweils mit zwei NAS-Festplatten Seagate ST4000VN008 zu je 4 Terabyte. Bei dieser Kapazität bekommt man zurzeit den meisten Speicherplatz fürs Geld. In der RAID-1-Zusammenstellung (Spiegelung, sichert gegen Festplattendefekt) ergibt sich eine Nettokapazität von ebenfalls 4 Terabyte. Die Geräte unterstützen zwar auch Konfigurationen für die doppelte Speichergröße, aber die sollten Sie meiden.

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