Nikon Z fc gegen Olympus E-P7 im Test: Spiegellose Systemkameras im Retro-Design

Nikon und OM Digital Solutions richten sich mit ihren neuen Kameras vor allem an Design-bewusste Fotografen. Welches Modell ist die bessere Wahl?

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Von
  • Sophia Zimmermann
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Die Kamerahersteller haben sich in den vergangenen Monaten vor allem in preislich gehobene Gefilde zurückgezogen. Von dort her senden sie mit Vorliebe vollformatige beziehungsweise spezialisierte Nischenkameras, die Geschwindigkeitsrekorde in jeglicher Hinsicht brechen.

Nikon Z fc und Olympus E-P7 bringen eine willkommene Abwechslung. Beide spiegellose Systemkameras kosten weniger als 1000 Euro und sind – das ist völlig ironiefrei gemeint – erstaunlich gewöhnlich: Keine Megapixelhöhenflüge, keine Fokuspunktrekorde, keine monströsen Serienbildraten, keine Videogigantomanien, keine Preisrekorde…

Sie trumpfen nicht mit ihren technischen Daten auf und sind dennoch besonders, denn für ihre Kamerafamilien sind sie richtungsweisend. Im speziellen trifft das freilich auf die Olympus E-P7 zu, ist sie doch die erste Kamera von OM Digital Solutions (OMDS). In diesem Unternehmen ging die Kamerasparte von Olympus Anfang des Jahres vollständig auf. Mehrheitseigner ist der japanische Finanzinvestor Japan Industrial Partners. Der Erfolg oder Misserfolg der E-P7 ist ein Gradmesser dafür, ob Fotografinnen und Fotografen trotz der Aufgabe des Traditionsherstellers Olympus weiterhin Vertrauen in das System haben – und in den neuen Besitzer.

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