Open-Source-Unix FreeBSD 13.0 mit OpenZFS im Test

Mit FreeBSD 13.0 findet der Umstieg auf OpenZFS 2.0 statt, sodass Code und Toolset auf demselben Stand wie bei GNU/Linux sind. Dazu gibt es fünf Jahre Support.

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Von
  • Michael Plura
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Mitte April 2021 gab das FreeBSD Release Engineering Team die Version 13.0 frei. Das Projekt garantiert für jedes Major Release mindestens fünf Jahre Support, sodass es Sicherheitsfixes und Updates für den FreeBSD-13-Zweig bis 2026 geben wird. Der Support für FreeBSD 12 läuft 2024 aus, der für FreeBSD 11 endet im September 2021.

Die Umstellung von klassischen Kernel-Locks auf epoch(9) ist vollendet, sodass der FreeBSD-Kernel nun an allen kritischen Stellen mit Lock-freier Synchronisation arbeitet. Helfen soll das vor allem auf großen, stark parallelisierenden Maschinen mit mehr als 64 Kernen und entsprechenden Workloads. Im kleineren Maßstab, also in Appliances und auf dem Desktop, dürfte sich die Umstellung durch flinkere Reaktionen bemerkbar machen. Dabei wurden diverse Kernel-Subsysteme modernisiert und teils neu geschrieben.

Dank Intel 5-Level Paging (LA57) kann FreeBSD 13 statt wie bisher über 48 Bit für virtuelle Adressen 256 TiB Speicher nun 57 Bit (0–56) und damit bis zu 128 PiB ansprechen. Entsprechende Hardware gibt es ab Intels Icelake-Prozessoren. Auch der native Hypervisor Bhyve kann über seine "five layer nested page tables" damit umgehen.

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