OpenBSD 7.1 im Test: Unix-Distribution läuft stabil auf Apple M1-Systemen

Die Portierung von OpenBSD 7.1 auf Apples moderne ARM-Hardware ist nahezu abgeschlossen, Hilfe kam vom Asahi-Linux-Projekt. Das bietet OpenBSD.

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  • Michael Plura
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Mit OpenBSD 7.1 hat Theo de Raadt die 52. Version seines Open-Source-Betriebssystems veröffentlicht, das kompromisslos auf Sicherheit ausgerichtet ist. Hardware mit Apples M1-Prozessor (inklusive M1 Ultra) gilt jetzt offiziell als "ready for general use".

Tastatur und Keypad, der Power-Management-Controller, I²C- und SPI-Controller sowie eine lange Liste weiterer Treiber bis hin zum Tastatur-LED-Treiber oder GPIO-Support sind seit OpenBSD 7.0 hinzugekommen oder wurden erweitert. Da aplintc(4), der Treiber für Apples Interrupt Controller, um "Multiple Die"-Funktionen erweitert wurde, läuft OpenBSD 7.1 auch auf dem M1 Ultra.

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Hilfe bekam das OpenBSD-Team vom Asahi-Linux-Projekt. Dort portiert Hector Martin mit einem Entwicklerteam GNU/Linux auf die moderne Apple-M1-Hardware. Insbesondere profitiert OpenBSD vom Asahi-Linux-Installer, mit dem sich neben Arch Linux/ARM auch eine rudimentäre UEFI-Umgebung auf dem Apple M1 installieren lässt, über die man Linux und OpenBSD (aber nicht Windows) einrichten kann.