Spiegelreflexkamera Pentax K-3 Mark III im Test: Besser mit Spiegel?

Die Pentax K-3 III ist die Königin der APS-C-Spiegelreflexkameras. Konkurrenz muss sie unter ihresgleichen nicht fürchten, dafür umso mehr bei den Spiegellosen.

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(Bild: Peter Nonhoff-Arps)

Von
  • Peter Nonhoff-Arps
  • Sophia Zimmermann
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Tradition der Spiegelreflextechnik auf höchstem Niveau: Damit bewirbt Ricoh Imaging seine APS-C-Kamera Pentax K-3 Mark III. Doch was bedeutet das überhaupt? Im Jahr 2021 wirkt dieser Werbespruch tatsächlich aus der Zeit gerückt. Spiegelreflexkameras machen sich am Markt rar. Neben Ricoh Imaging spielen in dieser Klasse nur noch Canon und Nikon mit. Und wenn diese beiden heute Spiegelreflexkameras vorstellen, handelt es sich um hochgezüchtete Vollformat-Werkzeuge wie die Canon EOS-1D X Mark III oder die Nikon D6, die sich vor allem auf professionelle Fotografen konzentrieren – auf höchstem Niveau.

Die Pentax K-3 Mark III spielt dagegen in einer ganz anderen Liga, denn mit ihrem APS-C-Sensor richtet sie sich eher an Amateurfotografen und Semi-Profis. Dennoch ist sie in ihrer Klasse einzigartig konkurrenzlos. Auf Augenhöhe bewegt sich beispielsweise die Canon EOS 7D Mark II, doch die ist bereits seit fast sieben Jahren am Markt und technisch abgehängt. Gleiches gilt für Nikons D500 von 2016. Sie alle steckt die K-3 Mark III mühelos in die Tasche. Sie bietet mit 26 Megapixeln die höhere Auflösung und einen lichtempfindlicheren Sensor. Sie besitzt eine interne Sensorstabilisierung und erreicht eine mit 12 Bildern pro Sekunde höhere Serienbildrate. Und mit noch einem entscheidenden Punkt setzt sie sich deutlich ab: Ihr Sucher kommt auf eine 1,05-fache Vergrößerung, was einer Kleinbild-äquivalenten Vergrößerung von 0,7-fach entspricht. In der APS-C-DSLR steckt also ein waschechter Vollformatsucher. Dass sie in ihrer Klasse bald ungebetene Konkurrenz bekommt, ist unwahrscheinlich. Canon und Nikon konzentrieren sich momentan vor allem auf ihre spiegellosen Modelle.

Beim Punkt "Spiegelreflextechnik auf höchstem Niveau" kann die K-3 Mark III also durchaus ein Häkchen setzen, auch im Hinblick darauf, dass Ricoh Imaging das Modell einmal generalüberholt hat. Doch reicht das?

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