Plug-ins zur Fotobearbeitung: Nik Collection 5 im Test

Nik Collection produziert spannende Fotoeffekte. Der Test zeigt, wie gut Schwarz-Weiß-Umsetzung und farbliche Verfremdung in der Praxis wirken.

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Color Efex Pro 5 speichert Kombinationen aus Effektfiltern als Presets. Insgesamt stehen 55 Filter zur Wahl.

Von
  • André Kramer
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Die Nik Collection 5 by DxO besteht mittlerweile aus acht Programmen zur Fotobearbeitung, von denen drei Kernprogramme Fotoeffekte produzieren: Color Efex Pro 5 umfasst 55 Filter für Farbeffekte. Silver Efex Pro simuliert klassische Schwarz-Weiß-Fotofilme. Analog Efex ergänzt Schmutz und Kratzer, Lichteinfall, Vignettierung, Zoom-Unschärfe, Bokeh und andere Effekte mit insgesamt 14 Filtern. Fotografen setzen sie ein, um Digitalfotos das gewisse Etwas zu verleihen. Folgerichtig konzentriert sich DxO nach dem Update von Silver Efex Pro in der letzten Version nun auf die anderen beiden Effektprogramme, die jeweils eine überarbeitete Bedienoberfläche erhalten haben.

Die übrigen Nik-Programme schleift DxO mit wie einen Karton alter Postkarten, der beim Umzug nur von Keller zu Keller wandert: Viveza dient der selektiven Korrektur, Dfine reduziert Bildrauschen, HDR Efex Pro kombiniert Belichtungsreihen zu HDR-Bildern, Sharpener schärft für die Ausgabe. Die Rauschreduzierung von Dfine ist nicht mehr zeitgemäß und DxO macht keine Anstalten, sie durch sein viel besseres KI-System DeepPrime zu ersetzen.

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Immerhin: DxO hat aus dem eigenen Portfolio das Korrekturmodul für stürzende Linien Perspective Efex ergänzt. Außerdem korrigiert es Randverzerrungen, die vor allem bei Weitwinkelobjektiven auftreten. Es unterstützt insgesamt 5000 Kamera-Objektiv-Kombinationen, darunter einige Smartphone-Kameras.