Pop Keys: Logitechs mechanische Bluetooth-Tastatur im Kurztest

Logitechs für Windows- und Apple-Geräte ausgelegtes Keyboard bringt Farbe auf den Schreibtisch, Emojis in Chats – und sie klackert ordentlich.

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Logitech Pop Keys
Von
  • Holger Zelder

Mechanische Tastaturen liegen seit einer Weile im Trend, wirken jedoch oft recht bieder. Logitechs Bluetooth-Tastatur Pop Keys erinnert hingegen schon beim Auspacken an Zuckerperlen. Ihr buntes, mattes Kunststoffgehäuse ist etwa viermal so hoch wie Apples Magic Keyboard und hat abgerundete Kanten. Es gibt sie in drei verschiedenen Farbkombinationen: Grün-Violett-Weiß-Gelb, Gelb-Schwarz oder Rot-Pink.

Strom bezieht die Tastatur über AAA-Batterien, die laut Hersteller bis zu 36 Monate halten sollen. Mit dem Computer, Smartphone oder Tablet koppelt sich Pop Keys per Bluetooth. Bis zu drei Geräte lassen sich gleichzeitig verbinden, über eine Tastenkombination kann man schnell zwischen ihnen wechseln. Alternativ akzeptiert die Pop Keys auch Logitechs proprietären Empfänger "Bolt", den man wie einen Stick in einen USB-Port stecken muss.

Auf den kreisrunden Tasten, die ein wenig an die von alten Schreibmaschinen erinnern, befindet sich sowohl die Windows- als auch die Mac-Beschriftung. Ihr Tastenhub ist mit 4 mm viermal so lang wie beim flachen Apple Magic Keyboard, die Tasten klackern satt und laut. Auf der rechten Seite befinden sich fünf mit Emojis bedruckte Sondertasten, vier weitere Tastenkappen liegen zum Wechsel bei: Über die kostenfreie Software Logitech Options lassen sich die Tasten zum Beispiel mit den Lieblings-Emojis für Chat-Programme wie iMessage, Skype oder Teams belegen. Außerdem kann man per Hotkey das Mac- oder iPhone-Mikro in Konferenzen stumm- respektive anschalten.

Pop Keys (Bluetooth-Tastatur)
Hersteller: Logitech
Maße: 138 × 321 × 35 mm
Gewicht: 779 g
Lieferumfang: Batterien, Ersatztasten, USB-Empfänger
Systemanforderungen: macOS ab 10.15, iOS ab 11, iPadOS ab 13.4, Windows ab 10, Android ab 8, Bluetooth
Preis (Hersteller): 100 Euro

Unschön: Die Beschriftung ist nicht wie bei anderen Tastaturen aufgedruckt oder gelasert, es handelt sich um Aufkleber, die abrubbeln können. Angesichts des Listenpreises von knapp 100 Euro finden wir das schade. Für Modder, die ihre Tastaturen anpassen, eignet sich die Pop Keys nicht: Zwar lassen sich die Tastenkappen gegen die von anderen Herstellern tauschen, die darunter liegenden braunen Schalter (Switches) jedoch nicht auswechseln.

Wer mit einer mechanischen Tastatur liebäugelt und den speziellen Look mag, erhält mit der verspielten Pop Keys ein teures, aber solides Keyboard, das sich auch gut auf einem Kinderschreibtisch machen würde. Enthusiasten, die auf Emojis verzichten und dafür mehr Anpassungsmöglichkeiten suchen, greifen besser zu einem Modell von Keychron, etwa das K3.

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(lbe)