Quadrokopter DJI FPV: Hybrid aus Racing- und Videodrohne im Test

Hobby-Drohnen gibt es bisher als leicht zu fliegende Modelle für Luftaufnahmen oder als Racing-Drohen für waghalsige Flugmanöver. DJI verbindet nun beide Typen.

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Von
  • Nico Jurran
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DJIs neuer Quadrokopter "DJI FPV" weist zwar Merkmale einer Racing-Drohne auf – allen voran die Egoperspektive (FPV steht für "First Person View") über die mitgelieferte Videobrille, eine hohe Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in zwei Sekunden. DJI kombiniert diese Features aber mit der filmischen Kameraführung und den Übertragungs- und Sicherheitstechniken seiner Hobby-Modelle – darunter GPS-Empfänger und Abstandssensoren nach vorne und nach unten.

Dank dieser Kombi müssen Neulinge die FPV nicht gleich komplett manuell fliegen. Vielmehr können sie sich über zwei weitere Modi (Normal und Speed, kurz N und S), in denen die Drohne langsamer fliegt und vor Hindernissen stoppt (nur N), an diese Aufgabe herantasten. Hilfreich sind zudem eine Markierung der Startposition im Bild der Videobrille "Goggles V2", die die Orientierung erleichtert, und ein Knopf am Controller, nach dessen Betätigung die Drohne eine Vollbremsung ausführt und danach an der Stelle schweben bleibt.

Auch der LiPo-6S-Akku überbietet die übliche Racing-Norm in mehrfacher Hinsicht: mit einer LED-Ladestandsanzeige, einem verpolungssicheren Steckverbinder, einem elektronischen Schutz vor Schäden durch Tiefentladung – und vor allem einer Kapazität von 2000 mAh. Laut DJI reicht das für bis zu 20 Minuten, wir kamen im M-Modus (Racing) bei kühlem Wetter auf gut acht bis zehn Minuten Flugzeit – was immer noch besser ist als das beim Racing nicht unübliche Maximum von fünf Minuten. Dennoch kommt man mit dem mitgelieferten Akku nicht weit – und jeder weitere kostet fast 150 Euro.

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