Raw-Entwickler: Capture One Pro 23 im Test

Capture One Pro holt natürliche Farben und feine Details aus Raw-Dateien heraus. Der Hersteller hat nun am Workflow gebastelt.Wir haben die Version 23 getestet.

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Von
  • André Kramer
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Den Nutzern einer Vorgängerversion fallen in Capture One Pro 23 sofort die großen beschrifteten Symbole für die Karteireiter auf. Vorher musste man auswendig wissen, was die winzigen Symbole bezeichnen; jetzt steht da "Bibliothek", "Tether", "Form", "Stil", "Anpassungen" und so weiter.

Die größeren Symbole brauchen aber mehr Platz, vier der zehn Reiter verstecken sich nun hinter einem Ausklappmenü. Die Palette für kostenpflichtige Stile oder Tethering kann man mit wenigen Klicks durch die Paletten für "Farbe" oder "Exportieren" ersetzen. Davon abgesehen hat sich äußerlich wenig geändert.

Eine umfangreiche Bildverwaltung wie Lightroom CC bietet Capture One nicht. Die neue Version enthält aber einen durchdachten Workflow, um Fotos beim Import auszuwählen und zu bewerten. Auf Wunsch gruppiert dieser Dialog Fotos nach Ähnlichkeit. Die horizontalen Pfeiltasten wechseln durch Gruppen, die vertikalen durch Fotos innerhalb der Gruppen. Die Tasten S und A wählen für den Import an oder ab. Bewertungen vergibt man hier über Zifferntasten; Farbetiketten weist der Importdialog nicht zu. Die Fotos zeigt Capture One blitzschnell an. Den Bewertungsdialog ruft die Schaltfläche "Auswerten" in der Kopfzeile auch nach dem Import auf.