Reparieren statt Neukauf: Wann sich eine Notebook-Reparatur lohnt

Wenn der Akku nur 30 Minuten durchhält, stellt die Frage, ob ein Neukauf ansteht oder was sich reparieren lässt. Wir zeigen, wann sich eine Reparatur lohnt.

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Von
  • Florian Müssig
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Viele Notebooks bleiben deutlich länger einsatzfähig als die von den Herstellern vorgesehenen Garantiezeiträume. Kunden nutzen ihre Geräte oft mit kleineren Defekten wie Kratzern im Bildschirm oder gesprungenen Tastenkappen weiter, obwohl sie sich darüber ärgern oder Einschränkungen hinnehmen. Akkus müssen sogar als Verschleißteil betrachtet werden: Durch Alterung nimmt ihre Leistungsfähigkeit immer weiter ab, bis von vielen Stunden Laufzeit womöglich nicht mal mehr eine übrig bleibt.

Schwerpunkt: Reparieren

All das lässt sich zwar mit dem Kauf eines neuen Notebooks beheben, doch der ist derzeit angesichts von schlechter Verfügbarkeit und hohen Preisen (Chipmangel, Logistikauslastung, hohe Nachfrage) weniger attraktiv als vor der Corona- Pandemie. Ein Neukauf ist zudem oft weder nachhaltig noch zwingend: Selbst ein mehrere Jahre altes Notebook wird im Officebetrieb oder beim Videogucken nicht ausgelastet, sodass flottere Prozessoren für den Nutzer wenig ändern.

Anders als Smartphones und Tablets, die mangels Updates obsolet werden, gibt es für Notebooks meistens noch Updates. Selbst wenn die betagte Hardware zu alt für einen Sprung auf das nagelneue Windows 11 ist, so wird Microsoft doch für Windows 10 noch bis ins Jahr 2025 hinein Patches gegen Sicherheitslücken bereitstellen. Notfalls steigt man auf Linux um.

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