SCUBA-Tauchen mit der Apple Watch Ultra: Begleiter mit Tiefgang

Kein bisschen wasserscheu ist die Apple Watch Ultra, sie eignet sich für Tauchgänge, eine App macht sie zum Tauchcomputer. Ein Unterwasser-Erfahrungsbericht.

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Apple Watch Ultra vor dem Tauchgang

(Bild: Sebastian Trepesch)

Von
  • Sebastian Trepesch
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"Sobald die App verfügbar ist, kaufe ich mir die Uhr auch", erklärt mir mein Tauch-Guide und Dive Instructor direkt nach einem Auftauchen. Mit der App meint er Oceanic+, welche die Apple Watch Ultra als Tauchcomputer einsatzfähig macht. Apple hat sie auf der Vorstellung prominent gezeigt.

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Auf Unterwassereinsätzen kann die Uhr jedoch auch ohne diese Installation hilfreich sein, weshalb ich sie schon vor deren Veröffentlichung im Wasser am Arm trage. Bei genau 25 Tauchgängen begleitete mich die Uhr Ende Oktober, Anfang November in meinem privaten Urlaub auf einer Tauchsafari als – nun ja, nicht immer nur, Zweitcomputer. Aber dazu später mehr. Die Oceanic-App ist ab Montag im App Store erhältlich. Eine Beta-Version konnte ich nach meinem Urlaub zumindest im Schwimmbad ausprobieren.

Wer vor den Haien eine gute Figur geben will, muss wie ich das Ocean Armband für die Apple Watch Ultra unbedingt farblich passend zu den Flossen wählen. Neben Gelb gibt es Weiß und Mitternacht (Schwarzgrau).

Von den Apple Watches kann man nur die Ultra (siehe auch Apple Watch Ultra im Test) für SCUBA- und Freediving einsetzen, also mit Pressluftflasche auf dem Rücken oder einem langen Atem. Der Outdoor-Uhr hat Apple gegenüber der Series 8 und den Vorgängern einen besseren Wasserschutz für bis zu 100 Meter Tiefe spendiert, Tauchgänge sind bis 40 Meter möglich. Zudem besitzt sie einen Tiefensensor und misst im Gegensatz zu den anderen Watch-Modellen die Wassertemperatur.