Samsung Galaxy Book S mit Lakefield-Prozessor Core i5-L16G7 im Test

Im leichten Galaxy Book S debütiert Intels Lakefield-Prozessor – die erste x86-CPU, in der Kerne verschiedener Leistungsklassen arbeiten, wie bei ARM-Chips.

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Von
  • Florian Müssig
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Obwohl x86-Prozessoren seit Jahren mehrere CPU-Kerne enthalten, wurden darin bislang ausschließlich identische Kerne zusammengeschaltet. Bei ARM-Chips für Smartphones und Tablets ist es hingegen üblich, unterschiedliche Kerne zu kombinieren: Es gibt sowohl auf Energieeffizienz getrimmte Kerne als auch welche mit hoher Performance – je nach Lastsituation sind mal die einen, mal die anderen beschäftigt. Erste Iterationen dieses Konzepts hießen big.LITTLE; inzwischen ist die Bezeichnung DynamIQ üblich.

In Intels CPU-Baureihe Lakefield kommt das Prinzip nun erstmals bei einem x86-Prozessor zum Einsatz. Unter dem Namen Hybrid Compute sind vier Tremont- und ein Sunny-Cove-Kern kombiniert. Tremont ist der Nachfolger der Recheneinheiten, die in Atom-Ablegern wie dem Pentium N5000 stecken; Sunny Cove kommt hingegen in den 10-Nanometer-Prozessoren der zehnten Core-i-Generation (Ice Lake) zum Einsatz.

Weil der Funktionsumfang von Tremont der kleinste gemeinsame Nenner ist, musste Sunny Cove allerdings abspecken: Der Kern unterstützt hier weder AVX-Instruktionen noch Hyper-Threading.

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