Samsung Galaxy Z Flip: Beim zweiten Mal klappt es anders

Das Samsung Galaxy Z Flip verspricht dank verändertem Konzept und verbessertem faltbaren Display einen größeren Praxisnutzen als der Erstling Galaxy Fold.

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(Bild: heise online / Patrick Bellmer)

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Mit dem deutlich über 1000 Euro teuren Galaxy Z Flip ändert Samsung die Faltrichtung – und damit auch das Konzept. Während das faltbare Display beim Galaxy Fold 5G ein normalgroßes Smartphone in ein noch größeres verwandelt, soll das Galaxy Z Flip Platz sparen. Wird es nicht genutzt, steckt es zusammengeklappt und damit platzsparend in der Hosentasche. Wie praktisch das im Alltag ist und ob es überhaupt eine nennenswerte Anzahl an Apps gibt, die das Display-Prinzip ausnutzen können, zeigt der Test.

Die hinter dem Galaxy Z Flip steckende Idee ist alt und entstammt der Feature-Phone-Ära. Mit den ersten Klapphandys wollten die Hersteller ein möglichst großes Display und große Tasten in einem dafür kompakten Gerät unterbringen. Zusammengeklappt nahmen die meist zwar kaum weniger Platz als die Konkurrenz im Barrenformat ein, im Einsatz erfreute man sich aber am – für damalige Verhältnisse – viel größeren Display. Was seinerzeit lediglich ein Scharnier und ein flexibles Kabel erforderte, verlangt bei Smartphones nach biegsamen Displays. Wie empfindlich die trotz jahrelanger Entwicklungszeit sind, zeigt das Galaxy Fold 5G. Bei der ersten Version, noch als Galaxy Fold vermarktet, kam es bereits nach wenigen Stunden zu Schäden am Display – hauptsächlich durch das Entfernen der obersten Schicht, die einige für eine Schutzfolie hielten. Damit dessen Probleme nicht auch beim Galaxy Z Flip auftreten, hat Samsung mehrere Änderungen vorgenommen.

Und so soll eine neue Oberfläche aus Glasverbundstoff robuster als die Kunststoffbeschichtung beim Galaxy Fold 5G ausfallen. Überdies überzieht Samsung das Display des Galaxy Z Flip mit einer Schutzfolie. Von deren Entfernung wird dringend abgeraten, ebenso vom Einsatz spitzer oder scharfer Gegenstände.

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