Saugroboter mit KI und Objekterkennung im Test

Die Saugroboter dieses Tests nutzen Kameras und KI, um Hindernisse wie Kabel, Schnürsenkel oder Bauklötze rechtzeitig zu bemerken.

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Von
  • Stefan Porteck
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Wer einen Saugroboter hat, weiß, dass eine gute Hinderniserkennung viele Wege zum Bot spart, die sonst nötig wären, um ihn aus eingewickelten Kabeln, Vorhängen und Socken zu befreien. Moderne Saugroboter haben etliche Sensoren, um sich sicher zu orientieren. Ihre Lidar- und IR- oder Ultraschallsensoren erkennen große Hindernisse wie Wände, Möbel und Stuhlbeine zuverlässig. Das bedeutet aber nicht, dass man sich gänzlich entspannt zurücklehnen kann. Denn Kleinkram auf dem Boden übersehen Bots meist, weshalb man diesen vor dem Saugen erst einmal wegräumen muss.

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Haustiere zählen oft zu den Endgegnern für Staubsaugerroboter. Egal, wie gründlich man vorher kontrolliert hat, tierische Hinterlassenschaften treten manchmal sehr plötzlich auf oder an Stellen, wo Herrchen oder Frauchen sie übersehen haben. Das ist vor allem ein Problem, wenn die Bots zeitgesteuert und unbeaufsichtigt reinigen. In Webforen finden sich Dutzende Berichte, in denen Hunden und Katzen ein Malheur passierte und anschließend ein Saugroboter darüber fuhr. Die Bürstenwalzen verschmieren den Kot großflächig auf dem Boden oder massieren ihn in Teppiche ein. Das ist nicht nur eklig, sondern auch teuer. Vor diesem Worst-Case-Szenario sollen die Saugroboter unseres Tests gefeit sein. Zusätzlich zur oben genannten Sensorik haben sie Kameras, die während der Reinigung in Fahrtrichtung blicken. Mittels KI versuchen die Saugroboter, solche Hindernisse zu erkennen und berührungsfrei zu umfahren.

Zum Testfeld gehören die brandneuen Deebot T9 AIVI von Ecovacs und Roomba j7+ von iRobot. Gerne hätten wir auch den Jetbot AI von Samsung im Testfeld gehabt, doch leider stand bis Redaktionsschluss kein Testgerät zur Verfügung. Auch mit im Test ist der S6 MaxV von Roborock, der bereits in einem Einzeltest gegen einen älteren Saugroboter mit Objekterkennung von Ecovacs antrat. Da er immer noch angeboten wird und durch mehrere Updates dazugelernt hat, haben wir uns entschieden, ihn noch einmal ins Testfeld aufzunehmen – und auch weil das neuere Modell S7 noch nicht in der MaxV-Version angekündigt wurde.

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