Schnelle Netzwerkspeicher im Test: Vier NAS für 10-Gigabit-Ethernet

Riesige Dateien mit einem GByte pro Sekunde übers Netzwerk schieben – das ist mit dem passenden NAS, schnellem Massen­speicher und Konfigurationtricks machbar.

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Von
  • Ernst Ahlers
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Firmen, die hohen Durchsatz im Netzwerk brauchen, lösen ihre Gigabit-Ethernet-Infrastruktur durch Multigigabit-Ethernet ab: Statt der maximalen Datenrate von 1000 MBit/s, was abzüglich Protokoll-Overhead rund 115 MByte/s beim Dateienkopieren entspricht, kommt man damit bis zum Zehnfachen (10.000 MBit/s, 10 GBit/s). Schnelle Clients können also große Datenblöcke mit über 1 GByte/s schreiben oder lesen – da können ältere Netzwerkspeicher der Gigabit-Generation nicht mithalten.

Wir haben bei mehreren NAS-Herstellern aktuelle Modelle angefragt, die bei passender Konfiguration mindestens 800 MByte/s Durchsatz liefern sollen. Es kamen ins Haus: Asustor AS6508T, QNAP TS-h686, Synology DS3018xs, Thecus N4910U Pro-S. Buffalo Technology verkauft nur noch mit Platten bestückte Geräte, aber keine Leergehäuse mehr. Netgear konnte das RN526X nach eigener Angabe nicht zur Verfügung stellen. So testeten wir die restlichen vier Geräte mit verschiedenen Massenspeichertypen auf ihre Performance.

Das QNAP TS-h686 maßen wir sowohl mit dem neuen QuTS-Hero-Betriebssystem, das auf ZFS als Dateisystem setzt, als auch mit dem etablierten QTS (EXT4). Das Balkendiagramm rechts führt Messwerte für beide Varianten auf. Anhand der Resultate entschieden wir uns, für das Einsatzszenario "große Dateien" QTS zu empfehlen, und haben dieses in der Testtabelle benotet.

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