Sechs DAWs unter 100 Euro zum Einstieg in die Musikproduktion

Musiker können mit Digital Audio Workstations für wenig Geld komplette Songs am PC oder Laptop produzieren. Sechs attraktive DAWs ebnen den Weg für Einsteiger.

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(Bild: Thorsten Hübner)

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Egal ob Sie ein paar Beats mixen, einen Pop-Song komponieren oder mit Ihrer Rock Band ein neues Album einspielen wollen: Um die Stücke aufzunehmen, zu arrangieren und einen Song zu mischen, brauchen Sie eine Digital Audio Workstation (DAW). Hobbymusiker, die erst mal hineinschnuppern wollen, geben jedoch ungern mehrere hundert Euro für ein digitales Tonstudio aus. Daher bieten Hersteller abgespeckte Einstiegsversionen an, die Sie später zu großen Schlachtschiffen ausbauen können.

Wir testeten sechs Kandidaten für unter 100 Euro. Im Unterschied zu Freeware-DAWs bringen sie alle Funktionen mit, die Sie für eine professionell klingende Produktion benötigen. Als Bedingung sollten sie Audio- wie MIDI-Spuren verarbeiten und sowohl unter Windows als auch macOS laufen. Dadurch binden sie Musiker nicht an ein Betriebssystem und Projektdateien lassen sich einfacher mit Kollegen austauschen.

Das Testfeld teilt sich in drei Gruppen auf: Ableton Live Intro und Bitwig Studio 16-Track sprechen in erster Linie Musiker an, die mit Synthesizern und Samples arbeiten. Sie sind gut geeignet für Remixe, Dance-Tracks und Electronica – eignen sich aber auch für andere Genres. Cubase Elements 10.5 und Studio One 4 Artist unterstützen hingegen traditionelle Kompositionen stärker und beherrschen größere Arrangements. Hinzu kommen zwei Spezialisten: Reaper verzichtet auf einen Kopierschutz und lässt sich über seine Programmierschnittstelle für zahlreiche Spezialaufgaben konfigurieren – beispielsweise für Podcasts mit der kostenlosen Open-Source-Erweiterung Ultraschall 4. Reason 11 Intro ahmt Synthesizer- und Effekt-Hardware inklusive virtueller Verkabelung nach und lässt sich als Plug-in in anderen DAWs nutzen.

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