Sechs Flatrate-Videostreamingdienste im Vergleich

Erschien Netflix’ Flatrate-Angebot noch vor einem Jahr als unschlagbar, locken heute Apple TV+ und Disney+ mit exklusiven Filmen, Serien und Dokumentationen.

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(Bild: Thorsten Hübner)

Von
  • Nico Jurran
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Nüchtern betrachtet ist am 24. März hierzulande mit Disney+ nach Amazon Prime Video, Netflix, Apple TV+ und den deutschen Angeboten Joyn Plus+ und TV Now Premium der sechste Flatrate-Videostreamingdienst gestartet, der gegen einen monatlichen Festbetrag den unbeschränkten Zugriff auf Videos aus einem fortlaufend aktualisierten Katalog bietet. Doch diese Aussage erfasst nicht im Ansatz die Tragweite dieser Entwicklung.

Das fängt damit an, dass sich Disney als erster Medienkonzern vom Inhalte-Lieferanten zum Dienstbetreiber für dieses offiziell SVoD ("Subscription Video on Demand") genannte Flatrate-Abrufmodell gewandelt hat. Amazon und Netflix erwächst somit nicht nur ein neuer Konkurrent, sondern durch Disneys Seitenwechsel fallen auch Inhalte weg, mit denen sie bislang ihr Angebot bestritten haben.

Die Folgen kann man bereits an Netflix’ Ankündigung ablesen, künftig enger mit Nickelodeon und dem japanischen Zeichentrickstudio Ghibli zusammenzuarbeiten. Der Dienst hält so seinen Kinderbereich gefüllt. Doch die Disney-Filme sind auf lange Sicht weg – auch wenn einige Titel aufgrund laufender Verträge aktuell noch abrufbar sind.

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