Sechs smarte Rauchwarnmelder im Test: Simulation unter echten Bedingungen

Rauchwarnmelder, die über WLAN angebunden sind, weisen per App auf Gefahren hin. Sechs smarte Modelle stellten sich der Feuerprobe.

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(Bild: Thorsten Hübner)

Von
  • Sven Hansen
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Seit der Einführung der Rauchmelderpflicht in Berlin und Brandenburg Anfang 2021 sind Rauchwarnmelder in allen 16 Bundesländern ein Muss. Erste Auswertungen der Brandstatistik machen Mut: Schon jetzt ist die Zahl der Brandopfer rückläufig. In ihrer einfachsten Form weisen die Geräte in der direkten Umgebung durch ein laut piependes Piezo-Element auf ein in Entstehung begriffenes Feuer hin.

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Bessere Modelle lassen sich untereinander vernetzen, sodass sie ein Alarmereignis raumübergreifend signalisieren. Will man seine Immobilie aus der Ferne im Blick behalten, bei größeren Liegenschaften Gebäude außerhalb der Hörweite überwachen oder einem älteren Menschen im Brandfall schnell zur Seite stehen, sind Melder sinnvoll, die sich mit dem Internet verbinden lassen.

Die Vernetzung bringt einen weiteren Vorteil: Unabhängig von der lokalen Warnung durch die integrierte Sirene, die alle Rauchwarnmelder beherrschen, können die vernetzten Geräte den Alarm als Trigger für weitere Smart-Home-Aktionen nutzen. So lässt sich ein vernetztes Lichtsystem zum Anzeigen eines Alarms einsetzen, damit auch gehörlose Menschen rechtzeitig gewarnt sind. Je nach Ausstattung des Smart Home kann man auch die Lüftungsanlage herunterfahren, Fenster schließen oder Rettungswege im Außenbereich beleuchten. Weitere Details zum rechtlichen und technischen Hintergrund finden Sie im Artikel "Wie Rauchmelder Leben retten".

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