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Serverprozessoren von AMD und Intel im Performance-Vergleich mit SPEC-CPU2017

AMDs Epyc-Server-Prozessoren der zweiten Generation sind Intels Xeons so überlegen, dass Intel dazu übergeht, den Sinn verbreiteter Benchmarks anzuzweifeln.

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Die Benchmarks der Standard Performance Evaluation Corporation, kurz SPEC, haben im Benchmark-Universum eine nahezu einzigartige Position. Denn hier setzen sich die Prozessor-, System- und Compilerhersteller zusammen, um sich in einem jahrelangen, mühevollen Ringen auf einen Satz von Benchmarks zu einigen. Das gilt insbesondere für die SPEC-CPU2017-Suite, für die über 10 Jahre, über 40 Meetings und unzählige Telefonkonferenzen nötig waren.

Die Mitglieder des zuständigen Subkomitees stammen unter anderem von AMD, ARM, Dell, Fujitsu, HPE, IBM, Inspur, Intel, Nvidia, Oracle … und Intel stellte jahrelang mit Jeff Reilley auch den Vorsitzenden. Traditionell war auch Sun – jetzt Oracle – eine treibende Kraft im Team, wobei der langjährige Maintainer der SPEC-Tools und Release Manager Cloyce Spradling inzwischen von Oracle zu AMD gewechselt ist. Besonders glaubhaft kann Intel an den Ergebnissen der SPEC-CPU-Suite also kaum zweifeln.

Anders als andere bekannte Leistungstests wie Linpack oder Cinebench besteht die CPU2017-Suite insgesamt aus 43 Einzelbenchmarks, aufgeteilt in vier Sub-Suites:

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