Sieben Internet-of-Things-Dienste im Test: Für Einsteiger und Fortgeschrittene

Die Anzahl von IoT-Dienste ist inzwischen sehr unübersichtlich geworden. Wir präsentieren eine kleine Auswahl der populärsten und interessantesten Vertreter.

Lesezeit: 28 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen
Von
  • Carsten Wartmann
Inhaltsverzeichnis

Unter dem Schlagwort Internet of Things, kurz IoT, verbirgt sich ein ganzer Zoo von Technologien und Internetprotokollen, die das gemeinsame Ziel haben, alle möglichen Arten von Geräten an das Internet anzukoppeln. Im Gegensatz zu vernetzten Computern und Servern sind diese Geräte meist mit wenig Rechenleistung und Speicher ausgestattet und für geringe Datenraten ausgelegt. Weiterhin sollen sie wenig Energie verbrauchen und günstig sein. Diese IoT-Geräte stellen dann ihre Dienste und Daten im Netz zur Verfügung, allerdings nicht direkt, sondern über einen Server (Gateway/Broker) im Internet, der die Daten sammelt, auswertet und zur Abfrage bereitstellt. Auch der Rückweg ist möglich, sodass IoT-Geräte über das Internet gesteuert werden können.

Wenn hier die Rede vom Internet ist, meinen wir natürlich auch ein Intranet, das auf Internet-Technologie aufbaut. Viele der hier vorgestellten Dienste bieten ihre Server auch für die Installation im eigenen Netz oder WLAN Zuhause an. Dies ist aber nicht der Fokus dieses Artikels, ebenso wenig wie der Aufbau einer eigenen IoT-Infrastruktur, sei es kommerziell gehostet oder auf einem Raspberry Pi. Der Charme von IoT-Diensten besteht ja gerade darin, dass man sich dies sparen kann.

Mehr Make-Projekte und Tools:

IoT-Geräte senden ihre Daten, wann immer sie selbst bereit sind, an den IoT-Service bzw. dessen Gateway. Idealerweise ist jedes Gerät nur für eine Aufgabe oder einen Messwert zuständig, daher bleiben die andere Geräte funktional, falls eines zeitweise oder komplett ausfallen sollte. Auch eine Redundanz von Geräten mit gleichen Sensoren ist so möglich und auf dem Server des IoT-Dienstes können bei einem Ausfall Maßnahmen ergriffen werden, von der Abfrage alternativer Quellen bis zu einer Reparaturbenachrichtigung an den Besitzer der IoT-Geräte.

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, MIT Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - monatlich kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich 12,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+