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Sieben Online-Dolmetscher im Vergleich: Wo DeepL punktet

Bei DeepL übernimmt ein neuronales Netzwerk Übersetzungen von einer in eine andere Sprache – mit verblüffend guten Ergebnissen. Kann die Konkurrenz mithalten?

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(Bild: Rudolf A. Blaha)

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Computer-generierte Übersetzungen haben sich ihren schlechten Ruf redlich verdient. Einer Legende aus den 90ern nach ergab eine maschinelle Übersetzung des Bibelzitats "Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach" aus dem Englischen ins Russische: "Der Wodka ist gut, das Fleisch aber verdorben."

Tatsächlich lag die Übersetzungsqualität klassischer Übersetzungsprogramme wie Systran und Babylon viele Jahre lang nicht weit diesseits des bösen Witzes. Wer in letzter Zeit die Anleitung eines billigen chinesischen Gadgets gelesen hat, weiß, dass weiterhin viel Luft nach oben bleibt.

Erst 2017 ging der Online-Übersetzer DeepL an den Start, mit einer Auswahl von gerade einmal sieben Sprachen und sehr schlichtem Aussehen. Unter Interessierten sprach sich die unerwartet hohe Qualität der Übersetzungen im Nu herum. Bei anderen Online-Übersetzern freute man sich schon, wenn das Ergebnis halbwegs verständlich war. DeepL fand in vielen Fällen nicht nur die passenden Worte, sondern produzierte sogar einen über Satzgrenzen hinausgehend natürlich wirkenden Textfluss.

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