Smarte Displays fürs Smart Home: Echo Show, Nest Hub und iPad im Vergleich

Smarte Displays von Amazon und Google sowie Apples iPad bieten sich als Anlaufpunkt im vernetzten Zuhause an. Der Vergleich zeigt Möglichkeiten und Grenzen auf.

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(Bild: Berti Kolbow-Lehradt)

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  • Berti Kolbow-Lehradt
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Zentral platzierte Bildschirme sind eine praktische Option, um auf einen Blick den Zustand des vernetzten Zuhauses zu überprüfen. Der Griff zum Smartphone oder die Frage an den nicht bei allen beliebten Sprachassistenten wird somit überflüssig. Mit Webdiensten wie dem Home Assistant oder Conrad Connect lassen sich zwar sehr komplexe Dashboards für den Browser anlegen. Aber sie erfordern eine hohe Lernkurve, die viele Einsteiger und selbst erfahrene Enthusiasten nicht immer beschreiten mögen. Und sie verlangen nach Hardware für den Betrieb. Einfacher ist es mit Fertiglösungen, die sich binnen weniger Minuten einrichten lassen – und zudem optisch im Wohnzimmer auf weit mehr Akzeptanz als ein permanent laufendes Notebook stoßen.

Amazon und Google haben mit der Echo-Show-Familie und dem Nest Hub passende Smart Displays eben solche Fertiglösungen für Alexa und den Google Assistant in petto. Bei Apple finden Sie diese Gerätekategorie nicht. Dafür können Sie zum Beispiel mit einem iPad und Zubehör die Grundlage für ein Smart-Home-Display schaffen, über das Sie Ihre HomeKit-Komponenten steuern. Wir haben die drei Optionen in der Praxis getestet und uns dabei gefragt: Was leisten sie als Dashboard? Wie flexibel lassen sie sich personalisieren? Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen im Vergleich zur Bedienung am Smartphone?

Einstieg ins Smart Home

In allen drei Fällen gibt es eine wichtige Gemeinsamkeit: Sie können nur die Smart-Home-Komponenten steuern, die die jeweilige Plattform explizit unterstützt. Im Falle von Amazon ist das die Kompatibilität gegenüber Alexa, bei Google gegenüber dem Google Assistant respektive Google Home. Apple setzt hingegen HomeKit voraus. Deshalb sollten Sie die Wahl des möglichen Smart Displays zunächst von den bereits vorhandenen oder den fest eingeplanten Smart-Home-Komponenten abhängig machen. Amazon und Google sind diesbezüglich klar im Vorteil – viele Hersteller sehen die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Systemen vor. Apples Smart-Home-Framework unterstützen hingegen nur vergleichsweise wenige Anbieter.

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