Smart-Home-Automatisierung: IFTTT und Conrad Connect im Vergleich

Für mehr Gestaltungsfreiheit bei Automatisierungsprojekten verlangen IFTTT und Conrad Connect jetzt Geld. Wir haben beide kostenpflichtigen Angebote verglichen.

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(Bild: Berti Kolbow-Lehradt)

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  • Berti Kolbow-Lehradt
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Ein Smart Home ist erst dann wirklich schlau, wenn möglichst alle Geräte unterschiedlicher Herkunft zusammenarbeiten. Bei der Verkupplung und Automatisierung einander unbekannter Komponenten helfen Plattformen wie IFTTT und Conrad Connect. Mit ihnen lassen sich Regeln für Smart-Home-Zubehör erstellen. Dadurch führt die Technik ihre Aufgaben von allein aus, wenn ein festgelegter Sensorwert den Vorgang über das Internet startet oder stoppt. IFTTT trägt das zugrunde liegende Prinzip "If This, Then That“ in seinem Namen. Conrad Connect wendet es ebenso an.

Beide Plattformen bieten einen großen Teil des Funktionsumfangs inzwischen nur noch kostenpflichtig an. Damit entsprechen sie dem allgemeinen Trend zu Freemium-Tarifen im Automatisierungsgeschäft. Bei Anbietern für das Internet of Things (IoT) hat sich dieses Modell aber noch nicht durchgesetzt. Gegenläufig zu IFTTT und Conrad Connect hat etwa Telekom Magenta als große deutsche Smart-Home-Plattform ihr Freemium-Angebot im Frühjahr 2020 sogar auf kostenlose Nutzung umgestellt – zumindest beim Einsatz von Komponenten der eigenen Marke. Amazon Alexa und Apple HomeKit bieten die Automatisierung generell als Inklusivleistung an, weil sie ihr Geld in diesem Bereich vorerst ausschließlich mit Hardware verdienen.

Was spricht vor diesem Hintergrund dafür, Geld für die IoT-Plattformen IFTTT und Conrad Connect auszugeben? Inwiefern kommen Sie auf Ihre Kosten? Und welches Angebot eignet sich für welche Einsatzzwecke besser? Ein Vergleich.

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