Smarter Kompakt-Beamer mit Powerbank-Option im Test

Samsungs Projektor "The Freestyle" sieht aus wie ein kleiner Scheinwerfer und leistet auch unterwegs gute Dienste. Er taugt aber nicht für alle Umgebungen.

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Von
  • Ulrike Kuhlmann
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Der kleine weiße Beamer ist ungefähr so groß wie eine Ravioli-Dose. Er lässt sich um 180 Grad auf dem Spot-Halter drehen und so die Projektion auf Wand oder Decke bringen. Besonders praktisch: The Freestyle stellt das Bild automatisch scharf, entzerrt bei nicht frontaler Projektion und richtet es auch anhand der Oberflächenkontur aus. Nur auf einer maskierten Leinwand wird man bemerken, dass das projizierte Bild häufig ein klein wenig schief steht. Der Aufbau ist dank der Auto-Korrektur im Handumdrehen erledigt.

Mit externen Quellen verbindet sich der Projektor per Micro-HDMI-Buchse. Ein passendes Kabel oder ein Adapter für wenige Euro fehlt im Lieferumfang allerdings und die wenigsten werden so etwas daheim haben. Weil das Gerät mit 800 Gramm sehr leicht ist, zieht ein dickes HDMI-Kabel den Beamer schon mal vom Tisch.

Der USB-C-Anschluss am Freestyle dient ausschließlich zur Stromversorgung. Diese funktioniert über einen USB-Ladeadapter, der laut Samsung mindestens 20 Volt / 60 Watt liefern soll; ein Netzteil plus Kabel lag unserem Gerät bei. Alternativ schließt man Powerbanks an und betreibt den Freestyle mobil. Samsung hat ihm das Tizen-Betriebssystem verabreicht und gängige Apps wie Netflix, Amazon Prime Video, Apple TV, Disney Plus, Magenta TV und Sky Ticket sowie die Mediatheken von ARD und ZDF vorinstalliert. Mit einer stabilen WLAN-Verbindung kann man so überall ohne weitere Zuspieler Videos schauen.