Smartphones: Google Pixel 6 und Pixel 6 Pro mit eigener CPU und mehr KI im Test

Die Pixel-Smartphones von Google haben etwas Besonderes: Die Prozessoren kommen von Google selbst. Das ergibt neue KI-Funktionen bei der Bildbearbeitung.

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Von
  • Stefan Porteck
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Wer ein Pixel kauft, bekommt stets Funktionen, die es bei anderen Android-Smartphones (erst mal) nicht gibt. Beim neuen Pixel 6 und dem größeren Pixel 6 Pro zum Beispiel eine ganz eigenständige CPU. Bislang steckte in jedem Pixel-Telefon ein System-on-a-Chip (SoC) von Qualcomm. Die neueste Pixel-Generation bricht mit dieser Tradition. Google ist aber nicht nur zur Konkurrenz gewechselt, sondern hat eine eigene Systemarchitektur entwickelt. Ziel des Ganzen: Mehr KI im Smartphone. Am stärksten profitieren die Foto- und Videofunktionen davon.

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Das SoC, bestehend aus CPU, GPU, Titan-M2-Sicherheits- und KI-Chip, nennt Google "Tensor" – in Anlehnung an Googles Machine-Learning-Umgebung Tensor Flow. Der Name kommt nicht von ungefähr: Der Tensor-Chip verfügt über eine eigene Recheneinheit, die für lokales maschinelles Lernen und KI-Berechnungen optimiert ist.

Der Tensor-Chip hat drei Einheiten: Die schnelle Einheit hat zwei Kerne, die mit maximal 2,8 Gigahertz takten. Zusätzlich gibt es zwei mittelschnelle Kerne mit 2,25 GHz und vier langsame Kerne mit 1,8 GHz. Bei vielen anspruchsvolleren Anwendungen reicht die Rechenpower der mittleren Kerne bereits aus, was sich positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt.

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