Snapmaker 2.0: Der Fräs-Gravier-3D-Drucker im Test

Für das Kickstarter-Projekt Snapmaker gibt es drei "2.0"-Nachfolger: Die Geräte A150, A250 und A350. Wir haben ein Vorab-Exemplar des Snapmakers A350 getestet.

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Von
  • Carsten Meyer
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Geblieben ist das modulare Konzept: Das Gerät ist gleichzeitig 3D-Drucker, Laser-Gravierer und CNC-Fräse. Beim A250 und A350 ist die Werkzeugtraverse nun als Portal ausgeführt, der A150 und der Vorgänger (jetzt als "Snapmaker Original" bezeichnet) müssen mit einer "einarmigen" Konstruktion auskommen. Der A150 (160mm× 160mm x 145mm Bauvolumen) entspricht in etwa dem Snapmaker Original. Dann gibt es den A250 (230mm × 250mm × 235mm), der von der Größe her in etwa dem 3D-Drucker Prusa i3 MK3S vergleichbar ist, und schließlich den großen A350 (320mm × 350mm x 330mm), der schon mit einem großen Creality CR-10 gleichzusetzen ist.

Das doppelte Z-Portal wurde schon wegen des erheblich größeren Bauraums nötig, auch der Y-Schlitten (beim Snapmaker wird statt des Portals das Werkstück selbst bewegt) wird nun von zwei Lineareinheiten angetrieben. Die Kopplung ist rein elektrisch, die Schrittmotoren sind einfach parallel geschaltet.

Würde Apple 3D-Drucker bauen, wären sie wahrscheinlich ebenso sorgfältig und ansprechend zusammengestellt wie der Snapmaker: Alle Baugruppen sind einzeln verpackt, jedes Schraubentütchen ist beschriftet, Werkzeug zum Zusammenbau ist ebenfalls im Lieferumfang. Ein Sortimentskästchen nimmt die beim Umbau anfallenden übrigen Teile auf. Im Unterschied zu Apple liegt aber eine gedruckte A4-Hochglanz-Anleitung bei.

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