Spiegelloses Vollformatsystem Nikon Z: 9 Objektive im Test

Vom Z 20mm bis zum Z 24-70mm: Nikons spiegelloses Z-System wächst rasant. Was leisten die Objektive tatsächlich in Labor und Praxis?

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(Bild: Heise Medien GmbH)

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Lange kümmerte sich Nikon nur um ihr bewährtes Spiegelreflex-System und überließ der Konkurrenz von Canon, Fujifilm oder Nikon das Segment der spiegellosen APS-C- und Vollformatkameras. Mit dem Z-System zeigten sie aber vor etwas mehr als einem Jahr, dass ihre Entwickler in der Zwischenzeit kreativ waren. Die beiden Vollformatkameras Z6 und Z7 orientieren sich zwar an ihren Geschwistern mit Spiegelkasten, bieten aber für den Hersteller zukunftsweisende Features. Der große Bajonettdurchmesser des Systems bietet Vorteile bei der Konstruktion von Objektiven, da das Licht weniger stark gebeugt werden muss. Und der integrierte sensorbasierte Bildstabilisator ermöglicht günstigere Linsenanordnungen, leichtere Konstruktionen und einen Verwackelungsschutz, auch bei adaptierten Objektiven ohne eigene Stabilisierung.

Damit so ein System erfolgreich ist, muss es vom Start weg eine ausreichende Anzahl unterschiedlicher Brennweiten bieten. Wer sich etwa von seiner Spiegelreflexkamera trennt möchte zukunftssicher investieren. Das fällt leichter, wenn man Vertrauen in die weitere Entwicklung hat. Die Aufgabe eines Herstellers muss also lauten, mit einem hochwertigen und umfangreichen Angebot zu starten.

Im Vergleich mit dem F-Bajonett der Spiegelreflexkamera fällt der deutlich größere Durchmesser am spiegellosen System sofort auf.

(Bild: Nikon)

Nikon hat mit dem Z-System die sogenannten S-Line-Objektive eingeführt. Diese sind vergleichbar mit den Profiobjektiven der Spiegelreflexkameras: Canons L-Objektive mit rotem Ring oder die mit dem goldenen Ring bei Nikon. Das komplette bisherige Linsen-Portfolio stammt aus dieser hochwertigen Reihe. Alle Objektive sind gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet, innenfokussierend und mit einem Steppermotor ausgestattet. Dazu hat Nikon mit dem Z 58 f/0.95 S Noct ein Ausrufezeichen gesetzt. Das lichtstarke Objektiv hatten wir bereits in Ausgabe 1/20 getestet und waren von der Abbildungsleistung begeistert.

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