Storage-Cluster: WinDRBD 1.0 spiegelt Daten zwischen Windows-Servern

Der Storage-Cluster DRBD steht für Windows in der Version 1.0 zur Verfügung. Das führt zur Frage, ob er es mit dem eingebauten Speicherreplikat aufnehmen kann.

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(Bild: Coolage: @AdobeStock; 4th Life Photography)

Von
  • Martin Gerhard Loschwitz
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Keine Hochverfügbarkeit von IT-Diensten ohne Replikation: Soll Server B im Notfall für Server A einspringen, braucht er dieselben Daten. Gerade bei Anwendungen, die auf die Integrität der eigenen Daten angewiesen sind – etwa Datenbanken –, gilt zudem "alles oder nichts": Ein Datensatz ist also entweder bekanntermaßen valide oder er gilt ohne weitere Diskussion als defekt.

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Unter Linux erfüllen moderne SDS-Systeme (Software-defined Storage) wie Ceph oder GlusterFS, die in aller Regel nur synchron replizieren, diese hohen Anforderungen. Etwas älteren Datums ist DRBD, das Distributed Replicated Block Device. DRBD greift Admins seit beinahe zwei Jahrzehnten unter die Arme, wenn sie den Inhalt eines Blockspeichergerätes auf Server A auch auf Server B synchron zur Verfügung stellen müssen. Als letzter großer Meilenstein hob DRBD 9 die Limitierung auf zwei Knoten auf und führte die n+1-Replikation ein.

Selbstredend ist Hochverfügbarkeit nicht nur auf Linux-Systemen ein Thema. Auch Windows-Admins wünschen sich entsprechende Funktionen. Wer etwa einmal einen Active-Directory-Server redundant betrieben hat, weiß, dass Windows dafür zwar grundsätzlich alle Bordmittel bereithält. Kommen aber zentrale Speicher als Netzwerkfreigabe hinzu, muss es schon die Datacenter-Edition von Windows Server sein, die passende Funktionen umfasst.

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