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TRex: Lastgenerator auf Open-Source-Basis

Bestimmte Datenströme können die gesamten Ressourcen im Netz auffressen. Das Open-Source-Tool TRex kann solche Lasten simulieren.

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Inhaltsverzeichnis

Kommerzielle Lastgeneratoren sind oft sehr teuer und bieten meist nur die Möglichkeit, eine bestimmte Zahl Pakete pro Sekunde an bestimmte Ziele zu erzeugen. In der Praxis kommt für einfache Tests häufig iPerf zum Einsatz. Das ermöglicht zwar das Ermitteln der potenziellen Datenrate, reicht aber zum Beurteilen der Load-Balacing-Verfahren mit realistischen Traffic-Mustern und deren Auswirkung auf Netzwerke nicht aus.

Abhilfe verspricht hier das von Cisco entwickelte TRex. Das unter Apache-2.0-Lizenz veröffentlichte Tool ermöglicht es, Traffic anhand von Mustern aus aufgezeichneten Mitschnitten oder individuell erzeugten Traffic in Netze zu injizieren. Dabei kann TRex sowohl client- als auch serverseitigen Netzwerkverkehr generieren. Dadurch lässt sich mit annähernd realistischen Lasten das Verhalten der verschiedenen Komponenten im Netz prüfen, etwa Router, Firewalls, IPS und Load Balancer sowie deren Funktionen, wie NAT und Deep Packet Inspection.

TRex baut auf dem Data Plane Development Kit (DPDK) der Linux Foundation auf. Das umgeht für das Verarbeiten des Datenverkehrs den Linux-Kernel mit den zugehörigen Kartentreibern und somit potenzielle Flaschenhälse. Das DPDK trennt die Netzwerk-Ports vom Linux-Kernel und reicht sie direkt an die DPDK-Bibliotheken im User Space durch. Auf diese setzt TRex auf.

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