Tamron 28-200mm F/2.8-5.6 im Test: Reise-Objektiv für Vollformatkameras

Viel Brennweite fürs Vollformat: Das neue Reisezoomobjektiv von Tamron passt an Sonys spiegellose Systemkameras. Das leistet es in Labor und Praxis.

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Das Tamron 28-200mm F/2.8-5.6 an der Sony A7 II

Von
  • Sophia Zimmermann
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In den vergangenen Monaten hat Tamron sein Angebot an Objektiven für Sonys E-Mount-System ordentlich aufgestockt. Mit dem 28-200mm F/2.8-5.6 Di III RXD ist auch ein Reisezoom dabei, das sich an die spiegellosen Vollformatkameras der Familie richtet. Mit seiner universellen Brennweite will das Objektiv für die verschiedensten Disziplinen von Landschafts- über Porträt- bis hin zu Nahaufnahmen gewappnet sein. Schmankerl: Das Zoomobjektiv startet am kurzen Ende mit einer hohen Lichtstärke von f/2.8. Am langen Ende können Fotografinnen und Fotografen immerhin noch mit f/5.6 arbeiten. Die Anfangslichtstärke ist in dieser Objektivklasse eher ungewöhnlich, normalerweise geht es hier mit f/3.5 los wie bei Sonys eigenem FE 24-240mm f/3.5-6.3.

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Dieses Hersteller-eigene Reisezoom-Objektiv gibt es derzeit für etwa 675 Euro. Das neue Tamron-Objektiv kostet dagegen noch um die 800 Euro. Es bietet im Vergleich etwas weniger Brennweite. Denn während es sich bei dem Sony-Modell um ein echtes Zehnfach-Zoom handelt, kommt das Tamron-Pendant lediglich auf den Faktor Sieben. Wie es sich für ein Immer-drauf-Objektiv gehört, besitzt es eine abgedichtete Konstruktion. Mit einem staub- und feuchtigkeitsresistenten Design wirbt allerdings auch Sony.

Ein wetterfestes Design zeichnet das Tamron-Objektiv aus.

Das 28-200mm F/2.8-5.6 macht einen sehr soliden Eindruck. Am Gehäuse einer A7-Systemkamera wirkt es in Weitwinkelstellung fast schon kompakt. Dabei bleibt es mit 575 Gramm deutlich leichter als das 10-fach-Zoom von Sony, das fast auf 800 Gramm kommt.