Test: In-Ear-Kopfhörer Samsung Galaxy Buds2 mit ANC und Transparenzmodus

Samsungs In-Ear-Kopfhörer überzeugen mit Tragekomfort im Alltag, mit der guten Geräuschunterdrückung und einigen nützlichen Funktionen.

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Von
  • Steffen Herget
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Schon durch die Farbe fallen die neuen True-Wireless-Kopfhörer von Samsung auf, zumindest wenn man zur oliven oder lavendelfarbigen Version greift. Der bunte, glänzende Kunststoff ist sauber verarbeitet, die Touchflächen zur Bedienung sind weder optisch zu erkennen noch mit dem Finger zu fühlen. Die Buds2 sitzen durch die rundliche Form und die in drei Größen mitgelieferten Aufsätze aus Silikon bequem und nicht zu fest im Ohr. Sie haben uns auch bei langem Tragen nicht gestört, mussten aber ab und an wieder etwas fester ins Ohr gesteckt werden.

Für den Sound zeichnet Samsungs Tochterfirma AKG verantwortlich. Die zwei Treiber in den Ohrhörern sorgen für einen ausgewogenen, dynamischen Klang, dem allerdings etwas mehr Tiefbass gut zu Gesicht stünde. Sowohl für Musik als auch Sprachwiedergabe sind die Buds2 eine solide Wahl. Trotz drei Mikrofonen pro Seite hat uns die Sprachübertragung beim Telefonieren nicht überzeugt, denn die Stimme klingt nicht besonders natürlich. Die Touchbedienung an den In-Ears klappte im Test meist verlässlich, Samsung beschränkt sich dabei auf die einfachen Gesten Tippen und Gedrückthalten, letzteres auf Wunsch unterschieden für den linken und rechten Hörer.

Die Messkurve zeigt den neutralen Klang der Galaxy Buds2 (rot) im Vergleich mit den Sennheiser HD600 (gelb). Ein wenig mehr Bass hätte es jedoch sein dürfen.

Die aktive Geräuschunterdrückung (Active Noise Cancellation, ANC) der Galaxy Buds2 arbeitet für In-Ear-Kopfhörer recht gut. Vor allem gleichförmige Geräusche wie Zuglärm oder Rauschen im Flugzeug gleichen die Kopfhörer effektiv aus. Als hilfreicher Begleiter erschien uns dabei die derzeit allgegenwärtige FFP2-Maske – deren Gummiband drückt das Ohr leicht nach vorn, was der Abschottung zugutekommt. Wer sich nicht von der Umgebung abkapseln, sondern im Gegenteil alles mitbekommen möchte, was drumherum vor sich geht, schaltet den Transparenzmodus ein. Der leitet Stimmen und so manchen Laut verlässlich ans Trommelfell durch, stört aber auch manchmal, wenn etwa beim Laufen die eigenen Schritte verstärkt wiedergegeben werden.

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