Test: MECSware-Starterkit für privates LTE-Campusnetz

Privaten LTE-­Netzen eilt der Ruf voraus, WLAN klar auszustechen. Deshalb haben wir eine solche private LTE-Zelle eigenen Labortests ­unterzogen.

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Ein privates Mobilfunknetz besteht mindestens aus einer Funkbasisstation, Teilnehmergeräten (z. B. Router) und einem Server, auf dem das Mobilfunkkernnetz läuft. Der Server steuert die Funkbasen und die An- und Abmeldung von Teilnehmergeräten und koppelt sie wenn gewünscht ans Firmennetz an. Zu den Anwendungsbeispielen gehören führerlose Fahrzeuge, intelligente Parkleitsysteme, automatische Verpackung und Versand von online bestellten Waren und die Steuerung von landwirtschaftlichen Maschinen. Weil man solche Netze laut Richtlinien der Bundesnetzagentur nicht für öffentliche Telekommunikation, sondern nur für interne Vernetzung verwenden darf, spricht man auch von Mobilfunkcampusnetzen.

Passende Ausrüstung bieten Netzwerkzulieferer wie Ericsson, Nokia oder Huawei. Oft kooperieren sie mit Netzbetreibern wie Telefónica, der Deutschen Telekom oder Vodafone, um den Kunden im Rahmen von Serviceverträgen das aufwendige Mobilfunkmanagement abzunehmen. Darauf zielen auch Angebote kleinerer Unternehmen, darunter die US-Firmen monogoto oder SpiderCloud.

Die Ratinger Firma MECSware, die ein ehemaliger Nokia-Mitarbeiter gegründet hat, geht einen anderen Weg: Sie hat einen Campusnetzserver selbst konzipiert, den sie mobilfunkseitig vorkonfiguriert und mit einem selbst entwickelten Web-Interface ausliefert. Dieses verbirgt den Großteil der Mobilfunkkonfiguration. So können sich Administratoren auf die Endgeräteverwaltung und die Betreuung der Applikationsserver ihrer Unternehmen konzentrieren.

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