Test: Multifunktionsuhr Tissot T-Touch Connect Solar mit langer Akkulaufzeit

Die Solar-Version der Tissot T-Touch Connect muss man nur alle paar Monate laden. Auch sonst macht der Schweizer Uhrenhersteller einiges anders.

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  • Michael Link
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Beim Kauf einer smarten Uhr ist wenigstens eine Kröte zu schlucken. Entweder ist die Uhr mit Features wie GPS, Pulsmessung, Musikstreaming und Telefonfunktionen beseelt und hat deswegen eine kurze Akkulaufzeit. Oder sie ist dumm wie zwei Meter Feldweg, läuft aber ewig.

Einige Hersteller versuchen, den Stromdurst mit abgemagerten Betriebssystemen einzuhegen. Huaweis LiteOS ermöglicht bei seinen GT-Watches Laufzeiten von mehr als einer Woche. Garmin tut Ähnliches und integriert bei einigen Modellen Solarmodule.

Tissot macht beides: Das Tissot-Betriebssystem heißt – wer hat das bloß durchgewunken? – Sw-Alps (Swiss Autonomous Low Power System). Die Solarzelle als Stromlieferant liegt unterm Zifferblatt. Die lange Laufzeit konnten wir im Test angesichts des knappen Testzeitraums nicht verifizieren, doch zeigte die Akkustandanzeige nach fünf Wochen intensiver Verwendung weiter alle Balken an, und beim Nachladen tankte die Uhr lediglich 69 mAh. Der verwendete Akku Renata ICR2430 hält rund 285 Milliamperestunden, womit sechs Monate nicht unwahrscheinlich erscheinen.