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Test: Nikon Z 50 gegen Olympus OM-D E-M5 III

Olympus OM-D E-M5 III und Nikon Z 50 wollen kompakte Alltagskameras sein. Olympus setzt dabei auf eine extra üppige Ausstattung, Nikon auf hohe Bildqualität.

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Für Nikon ist die Z 50 ein Neuanfang, für Olympus ist die OM-D E-M5 III ein entscheidender Richtungsweiser: In ihre neuen Spiegellosen dürften die Hersteller große Hoffnungen setzen. Nikon ist in Form der Nikon-1-Kameras bereits einmal mit einem spiegellosen System baden gegangen, das sich an ambitionierte Hobbyfotografen richtete. Seither deckte der Hersteller die Mittelklasse wieder nur mit Spiegelreflexkameras ab. Die Z 50 soll das ändern und Nikon auch in diesem Marktsegment zukunftsfähig machen. Bei der Namenswahl war Nikon allerdings nicht sonderlich kreativ und weckt Assoziationen an das Konkurrenzsystem von Canon um die EOS M50. Mit ihrem APS-C-Sensor und ihrem Wetterschutz positioniert sich die Z 50 aber auf Augenhöhe zur DSLR-Schwester D7500, dem Canon-Konkurrenten ist sie damit überlegen. Mit ihrem schmalen Gehäuse und dem Z-Bajonett knüpft sie außerdem an die großen spiegellosen Vollformatgeschwister Z6 und Z7 an.

Olympus’ OM-D E-M5 III steht nicht für einen Neuanfang, sondern für Weiterentwicklung. Ihr Abschneiden im Handel entscheidet möglicherweise auch darüber, wie Olympus sich künftig weiter mit seinem Micro-Four-Third-System am Kameramarkt positioniert. Entsprechend ambitioniert geht sie an den Start. Obwohl sie in einer ähnlichen Preisklasse wie die Z 50 spielt, lässt sie diese mit einem Blick auf die technischen Daten mühelos hinter sich: 5-Achsen-Bildstabilisierung, höhere Serienbildrate, kürzere Verschlusszeit, schwenkbares Display, …

Etwas könnte der OM-D allerdings in die Parade fahren, denn sie arbeitet nur mit dem kleineren Four-Thirds-Sensor, der sich bisher in schwierigen Lichtsituationen weniger bildstark zeigte als die APS-C-Konkurrenz. Das Rennen scheint also doch offen. Auf die Plätze, fertig, los!

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