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Test: Was Apples iPad 7 mit 10,2"-Display taugt

Das günstigste iPad kommt mit größerem Display und mehr RAM. Prozessor und Akku blieben die alten, lieferten im Test aber etwas andere Ergebnisse.

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(Bild: Apple)

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Nach 18 Monaten hat Apple seinem günstigsten iPad eine Überholung angedeihen lassen. Das iPad der siebten Generation bringt nun ein Display mit 10,2 statt 9,7 Zoll Diagonale mit. Die Gesamtzahl der Pixel erhöht sich von 3,15 Millionen (2048 x 1536) auf 3,50 Mio. (2160 x 1620). Damit vergrößert sich auch das Gehäuse um einige Millimeter auf etwa 25 x 17 Zentimeter. Das Gerät ist wie gehabt 7,5 Millimeter dick und wiegt nun bis zu 493 Gramm (siehe Tabelle). Das sind nur 14 Gramm mehr als das iPad 6.

Im Labor konnten wir eine Helligkeit von 443 cd/m2 einen Kontrast von 1087:1 und einen Farbraum gemäß sRGB messen. DCI-P3-Farbraum, True Tone oder Pro-Motion gibt es hier nicht. Wie beim 9,7-Zoll-Vorgänger muss der Kunde auf eine Antireflexbeschichtung für das Display verzichten. Außerdem spiegelt das iPad 10,2" etwas mehr, das liegt an dem doppelt lichtbrechenden Luftspalt zwischen Glossy-Display und Vorsatzscheibe. Bei allen anderen iPads laminiert Apple die beiden Teile ohne Abstand aufeinander.

Erstmals bringt ein Einsteiger-iPad einen Smart Connector zum Anschluss eines Smart Keyboards von Apple mit. Über die drei seitlich angebrachten Kontakte fließen sowohl Daten als auch Strom, was einen Akku in der Tastatur überflüssig macht. Es passen dafür die Full-Size-Modelle vom aktuellen iPad Air und dem iPad Pro 10,5", welche 179 Euro kosten und über ein deutsches Layout mit Cursortasten verfügen. Das Tippgefühl der kleinen Tastatur kann längst nicht mit dem eines MacBooks mithalten, außerdem sind alle Schalter mit einer fein gerippten Folie überzogen, die sich ein wenig billig anfühlt.

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