USB-Verlängerung übers LAN: utnServer Pro im Test

Der utnServer Pro von SEH macht USB-Geräte im Netzwerk erreichbar. Arbeitsgruppen können sich so teure oder seltene Devices teilen.

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SEH utnServer Pro
Von
  • Ernst Ahlers
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USB-Device-Server braucht man selten, aber dann sehr: Die meisten Drucker, Scanner, Multifunktionsgeräte und ähnliches bringen mittlerweile selbst einen LAN-Port oder WLAN mit. Wenn bei exotischeren USB-Geräten ohne Netzwerkanschluss das Hin-und-Her-Tragen keine Option ist, vermittelt ein Server den vorübergehenden exklusiven Zugang übers Netzwerk.

Der utnServer Pro der Bielefelder Firma SEH leistet das mit seinen zwei USB-Ports sogar für maximal fünf Geräte, wenn man einen USB-Hub zwischenschaltet. Auf dem PC installiert man dazu eine für Windows, macOS und Linux erhältliche Software. Sie stellt die im LAN gefundenen Device-Server und die daran hängenden USB-Geräte in einem Baum dar und bietet sie zum Einbinden ins lokale System an. Nach der Nutzung muss man das oder die Geräte wieder freigeben, damit andere darauf zugreifen können.

Das funktionierte unter Windows auf Anhieb. Unter Linux – ausprobiert mit Kubuntu 20.04 – muss man vier Komponenten einzeln installieren und Secure Boot abschalten; der Linux-Treiber ist nicht signiert und würde sonst beim Systemstart nicht geladen. Ob auf der Apple-Schiene eine Version für M1-Macs kommt, ist fraglich: Apple hat bei macOS 11.x (Big Sur) die Kernel-Extensions entfernt. Dort docken Treiber wie der für SEHs virtuellen USB-Host-Controller an.

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