Ubuntu 22.04 LTS: Enterprise-Distribution mit Modellpflege im Test

Wir klären, was einen Administrator mit Ubuntu 22.04 LTS erwartet, wie gut das Upgrade funktioniert und ob es auffällige Probleme gibt.

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Von
  • Martin Gerhard Loschwitz
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Gerade Jahreszahl, April, klarer Fall: Admins steht die neue LTS-Version von Ubuntu Linux ins Haus. Canonical hat in den vergangenen Jahren größten Wert darauf gelegt, seine Releasezyklen einzuhalten, und auch die diesjährige LTS-Variante von Ubuntu macht keine Ausnahme. Der größte Teil der Änderungen in Ubuntu 22.04 dient der Versionspflege.

Dem schon nicht mehr ganz frischen Kernel 5.15 steht ein runderneuertes Basissystem zur Seite, zu dem auch Python 3.10, PHP 8.1 sowie Rust 3 für eingebettete Umgebungen gehören. Klassische Serversoftware wie MariaDB, Apache oder Nginx machen ebenfalls einen Versionssprung und kommen deutlich frischer als in Ubuntu 20.04 daher.

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Den bereits zum Releasezeitpunkt etwas angestaubten Standardkernel dürfte zudem bald der übliche "Hardware Enablement Stack"-Kernel ergänzen. Den portieren die Entwickler meist aus der nächsten Version ohne LTE-Support auf Ubuntu 22.04 zurück. Für diesen gibt es dann allerdings auch nur sechs Monate Support, sodass Admins sich auf regelmäßigere Updates einstellen müssen, wenn sie sich für diese Option entscheiden.