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Überall eine neue Sprache lernen: Sprachlern-Apps im Vergleich

Einige Sprachlern-Apps vermitteln das Wissen unterhaltsam und effektiv, andere führen mit vermeintlich innovativen Methoden in eine Sackgasse.

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(Bild: Albert Hulm)

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Wer im Urlaub wenigstens grundlegende Sprachkenntnisse draufhaben oder im Beruf vorankommen will, kann zu Sprachkursen greifen. Entsprechende Smartphone-Apps zum Lernen von Fremdsprachen lassen sich anders als ein Volkshochschulkurs in kleine Alltagspausen integrieren.

Ich habe neun Apps ausgewählt, um damit im Selbstversuch innerhalb von zwei Wochen täglich Spanisch zu lernen – nach Englisch die in Deutschland am häufigsten gelernte Fremdsprache. Die Kandidaten stehen für Android und iOS zur Verfügung, die meisten Kurse kann man aber auch im Browser bearbeiten – in dem Fall liegen die Daten zum Fortschritt in der Cloud. Die Dienste kommunizieren in der Ausgangssprache Deutsch und bieten Kurse mindestens für Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch sowie auch für Deutsch. Sie heißen 50 languages, Babbel, Busuu, Duolingo, LingQ, LinguaTV, Mondly, Mosa Lingua und Rosetta Stone. Über weitere Zielsprachen der Anbieter informiert die Testtabelle.

Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) teilt Sprachkenntnisse in A1 und A2 (Grundkenntnisse), B1 und B2 (selbstständige Anwendung) sowie C1 und C2 (hohe Sprachkompetenz) ein. Dem folgen auch die Anbieter der meisten Kurse. Einige vermitteln Grundkenntnisse auf A1-Niveau, mit denen sich wenig mehr anstellen lässt, als beim Barkeeper des Club-Hotels auf den Balearen oder Kanaren das Eis zu brechen, andere können einen Volkshochschulkurs sinnvoll ergänzen, wieder andere wollen ihn vollständig ersetzen.

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