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Überblick: U.2-SSDs in der Praxis

Wem SATA-SSDs nicht schnell genug und M.2-SSDs nicht groß genug sind, der stößt unweigerlich auf SSDs mit U.2-Anschluss. Wir erklären, wann sie sich lohnen.

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Überblick über die U.2-Schnittstelle für SSDs

U.2-SSDs sind rasend schnell und fassen bis zu 11 TByte, fristen in PCs aber bislang ein Schattendasein. Sie kommen im 2,5-Zoll-Gehäuse und haben einen SFF-8639-Anschluss, für den es nur auf wenigen Desktop-PC-Mainboards ein passendes Gegenstück gibt.

U.2-SSDs haben meist eine Bauhöhe von 15 Millimetern; die Ober- oder Unterseite ist gelegentlich als Kühlkörper ausgestaltet. Zudem sind sie Hotplug-fähig, lassen sich also im laufenden Betrieb wechseln. Bislang kommen sie vor allem in Servern zum Einsatz, doch auch in Workstations oder Desktop-PCs können sie unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll sein.

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Gängige M.2- und seltene U.2-SSDs unterscheiden sich elektrisch nicht: Beide nutzen bis zu vier schnelle PCIe-3.0-Lanes und das für schnelle SSDs entwickelte NVMe-Protokoll. Vorteile der U.2-SSDs liegen in einfacher Befestigungsmöglichkeit und vor allem in der besseren Wärmeableitung durch das wesentlich größere Gehäuse – das verspricht eine hohe Dauerleistung. Zudem ist in den Gehäusen einfach mehr Platz für die Speicherchips. Während bei M.2-SSDs spätestens bei 4 TByte Schluss ist, sind U.2-SSDs bereits mit bis zu 11 TByte erhältlich.

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