Ultraweit und gebogen: Spielemonitor Samsung Odyssey Neo G9 mit 49 Zoll im Test

Samsungs überbreiter Monitor zieht Gamer in die Spielewelt hinein. Das farbstarke 240-Hertz-Panel liefert mit 2048 Dimming-Zonen ein kontrastreiches Bild.

Lesezeit: 13 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 19 Beiträge
Von
  • Benjamin Kraft
Inhaltsverzeichnis

Zwei Dinge springen beim Erstkontakt mit dem Odyssey Neo G9 sofort ins Auge. Zum einen das retro-futuristische Design mit der glänzend weißen Rückseite, das die Sci-Fi-Ästhetik der Fünfziger- und Sechzigerjahre zitiert. Den spacigen Eindruck verstärkt der abschaltbare rückwärtige Leuchtring, der farbig strahlen oder pulsieren kann.

Mehr über Monitore

Zum anderen beeindruckt die extreme Krümmung von 1000R, die die wahre Breite – immerhin eine Bildschirmdiagonale von beinahe 125 Zentimetern – etwas verschleiert. Dennoch wirkt der Monitor riesig und nimmt nicht nur in der Breite viel Platz ein, sondern auch in der Tiefe; wegen seines großen, weit gespreizten Fußes sind es 41 Zentimeter. Es liegt eine Adapterplatte für eine platzsparende Anbringung an einer VESA-kompatiblen Tisch- oder Wandhalterung bei; die muss 11,9 Kilogramm Kampfgewicht standhalten können.

Technisch ist der laut Hersteller 2200 Euro teure Odyssey Neo G9 ein Leckerbissen: Er zeigt 5120 × 1440 Bildpunkte mit bis zu 240 Hertz und entspricht in Größe, Auflösung und Pixeldichte zwei nahtlos zusammengeschweißten 27-Zöllern mit WQHD-Darstellung (2560 × 1440 Pixel, 109 dpi). Eine Seltenheit sind aber die 2048 Dimming-Zonen des Backlights, deren Mini-LEDs sich in einer 32×64-Matrix individuell ansteuern lassen und damit stellenweise echtes Schwarz und sehr hohe Kontraste erzielen.