Unterwassergehäuse SportDiver SL400 im Kurztest: Mit dem iPhone auf Tauchstation

Das SportDiver-Case von SeaLife verwandelt ein Smartphone in eine Unterwasserkamera. Aufnahmen lassen sich in bis zu 40 Meter Tiefe machen.

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SeaLife SportDiver SL400-U
Von
  • Sebastian Trepesch

Bis zu 40 Meter in die Tiefe begleitet das iPhone einen Taucher und lichtet die Unterwasserwelt ab, wenn es im Gehäuse SportDiver SL400-U des Herstellers SeaLife steckt. So lassen sich die Fotos und Videos direkt nach dem Auftauchen weiterverarbeiten und auf Instagram & Co. posten.

An ein Smartphone lässt sich das Unterwassergehäuse über Noppen anpassen. Laut SeaLife funktionieren iPhone 7 und neuer, aber auch Android-Geräte. Sogar ein iPhone Pro Max passt hinein. Das SportDiver-Case nimmt folglich mehr Platz im Gepäck ein, als es zunächst scheint. Im Test verwendeten wir ein iPhone 13 Pro.

Bedient wird das Case über fünf Tasten. Die Befehle reicht es über Bluetooth an die spezielle (kostenlose) Foto-App weiter, die für iOS wie Android erhältlich ist. Diese bleibt hinter den Möglichkeiten zurück, welche die Kamera-App des iPhones bietet: Uns fehlten vor allem die Makro-Umschaltung und ProRAW. Immerhin liefert die SeaLife-App Dateien im klassischen RAW-Format, in der Tiefe ein Must-have für den nachträglichen Weißabgleich.

SeaLife Unterwasser-Case für Smartphones (7 Bilder)

Das Smartphone-Case SportDiver SL400-U von SeaLife ist nicht zum Planschen konzipiert, sondern für Wassertiefen bis 40 Meter.

Ergebnisse zeigt unser Instagram-Kanal. Vor allem ein paar Fotos mit der in einem Set erhältlichen Tauchlampe SeaDragon 2500F sind uns gut gelungen. Die Lampe bietet Power, nur der Arm ist kurz und unflexibel.

Beim Fotografieren mit dem iPhone profitierten wir vom großen Display – ein echter Vorzug gegenüber Unterwasserkameras. Vor dem Abtauchen wird es dafür umständlicher: Case einschalten, eine Reihe von Einstellungen treffen und für den Vakuum-Dichtetest Luft aus der Hülle pumpen. Nach dem Schließen des Cases bleibt das iPhone mit der SeaLife-App im Vordergrund eingeschaltet. Auf längeren Fahrten zum Tauchplatz werden die Vorbereitungen deshalb besser erst am Einsatzort getroffen, was nicht immer optimal ist. Immerhin schaltet sich die App nach einer, drei oder fünf Minuten dunkel, sodass der iPhone-Akku selbst nach zwei Tauchgängen noch gut gefüllt war. Die beiden AAA-Batterien im Case für die Bluetooth-Verbindung halten einen kompletten Tauchurlaub.

SportDiver SL400-U (Unterwasser-Case)

Hersteller: SeaLife // Maße: 21,34 × 5,59 × 12,45 cm // Gewicht: 680 g // Lieferumfang: Case, Anpassnoppen, Farbfilter, Handschlaufe, Dichtungsringe, Schmiermittel, Pumpe, Feuchtigkeitskapsel, 2 AAA-Batterien, Tasche // Systemanforderung: iOS 13 // Preis: 299 €; Set mit Tauchlampe SeaDragon 2500F: 769 €

Beim ersten Abtauchen begleitete uns noch ein mulmiges Gefühl, da wir nicht nur ein teures iPhone, sondern auch enthaltene Daten wie im Urlaub wichtige Buchungen, Tickets und Kontakte dem SportDiver-Case anvertrauten. Tauchexperte SeaLife hat aber einen guten Job gemacht und unser Vertrauen verdient.

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(lbe)