VR-Headset im Test: HP Reverb G2 mit 2160 × 2160 Pixel Auflösung pro Auge

Bessere Bildqualität als die Valve Index für 300 Euro weniger: Das verspricht die HP Reverb G2, sie nervt allerdings mit ihren altmodischen Controllern.

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Von
  • Jan-Keno Janssen
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Die Ankündigung der HP Reverb G2 hatte in der Virtual-Reality-Szene einen ganz schönen Hype angefacht: Für vergleichsweise günstige 700 Euro bietet sie PC-VR mit einer Auflösung von 2160 × 2160 Pixeln pro Auge.

Sofort nach dem Aufsetzen fällt auf: Das Display der G2 ist über jeden Zweifel erhaben. Das Bild wirkt hell, klar und farbintensiv. Das HP-Headset nutzt die gleichen Linsen wie die teurere VR-Brille Valve Index, paart diese aber mit höher auflösenden LC-Displays – die Index zeigt nur 1440 × 1600 pro Auge. In Sachen Schärfe hat die G2 deshalb die Nase vorn, außerdem haben wir weniger Reflexionen festgestellt als bei der Index. Beim Flugsimulator Xplane lassen sich zum Beispiel die Anzeigen einer Cessna 172 problemlos ablesen, ohne sich nach vorne zu lehnen. Die G2 zieht allerdings beim Sichtfeld (Field of View, FoV) den Kürzeren: Während das Valve-Headset zu den Geräten mit dem größten FoV auf dem Markt gehört, bietet die HP G2 nur eine mittelmäßige Leistung: Das FoV ist ungefähr auf dem Niveau von Oculus Quest (2) und HTC Vive.

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Auch bei den Lautsprechern hat HP mit Valve zusammengearbeitet und die "Ear Speaker" der Index übernommen. Diese richten das Audiosignal zum Ohr, ohne es zu berühren – das verhindert das von vielen Menschen als unangenehm empfundene "Eingeschlossensein" bei geschlossenen Kopfhörern. Das Valve-Audiosystem funktioniert fast schon gruselig gut, bei Half-Life: Alyx zuckten mehrere Kollegen zusammen, weil der Ton nicht wie Spielesound klang, sondern wie echt. Eine Klinkenbuchse zum Anschluss eines eigenen Kopfhörers gibt es anders als beim Vorgänger G1 nicht.

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