VW T7 e-Hybrid im Test: Beerbt der Plug-in-Hybrid im Bus den Diesel?

Der Plug-in-Hybrid soll den VW T7 zeitgemäß sparsam antreiben und den Diesel obsolet machen. Ein Test zeigt: Das ist ein kühnes Vorhaben.

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VW T7

(Bild: Christoph M. Schwarzer)

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  • Christoph M. Schwarzer
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T6, T7 und ID.Buzz: Volkswagen Nutzfahrzeuge hat drei Busse im Angebot. Den bekannten T6, der inzwischen ausschließlich mit Dieselmotor zu haben ist, den batterieelektrischen ID.Buzz und den neuen T7 Multivan. Der T7 kann als Benziner, Diesel und als Plug-in-Hybrid namens e-Hybrid gekauft werden. Theoretisch jedenfalls, denn praktisch unterliegen die Plug-in-Hybride von Volkswagen zurzeit einem Bestellstopp. Wir haben trotzdem einen Testwagen ergattert und waren mit dem T7 Plug-in-Hybrid unterwegs.

Der T7 wird auf der Straße als Bulli erkannt. Die Neugierde ist groß. Manche Kommentare sind positiv ("endlich moderner"), andere kritisch ("sieht mir zu anders aus"). Das Fahrgefühl jedenfalls ist bustypisch: Mit hoher Sitzposition werden Kurven leicht wankend bewältigt. Fraglos besser und neuzeitlicher als beim T6, aber eben mit einem gewissen Wiedererkennungswert.

Menschen ab 1,90 Meter aufwärts müssen den Sitz niedriger als bisher einstellen. Ähnlich wie beim Stellantis-Van, der unter anderem als Citroën Spacetourer und Opel Zafira Life vertrieben wird. Der Grund ist die auf 1,91 Meter gesunkene Gesamthöhe des T7. Das Minus ist spürbar und kostet ein kleines Stück des klassischen Bus-Gefühls.