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Vier Herzfrequenz-Armbänder mit optischen Sensoren im Test

Brustgurte sind meist unbequem, Uhren liefern oft ungenaue Werte. Dagegen versprechen Armbänder mit optischen Sensoren präzise Messungen und hohen Tragekomfort.

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Inhaltsverzeichnis

Mit Brustgurten messen Sportler ihre Herzfrequenz. Sie arbeiten Präzise, da sie die vom Herzen ausgehenden elektrischen Impulse erfassen, und können die Werte an eine Sportuhr, eine Smartwatch oder ein Smartphone samt Fitness-Apps zur weiteren Auswertung funken. Aber sie lösen oft ein gewisses Beklemmungsgefühl aus – und rutschen bei dynamischen Sportarten schon mal von der idealen Position, sodass die Messwerte nicht mehr stimmen.

Seit einigen Jahren versuchen Hersteller daher, optische Pulssensoren als Alternative zur elektrischen Messung auf dem Markt zu etablieren. Sie wurden zunächst in Sportuhren, Smartwatches und Fitnesstrackern integriert. Das Prinzip: Auf der Gehäuseunterseite angebrachte LEDs durchleuchten die Haut des Nutzers, während ein optischer Sensor aus dem reflektierten Licht die Änderungen des Blutvolumens in den Blutgefäßen erfasst. Weil sich dieses mit dem Herzzyklus ändert, lässt sich daraus die Herzfrequenz ableiten.

Mittlerweile wurde die Technik mehrfach überarbeitet. So setzen die Hersteller heute bis zu sechs LEDs ein oder lassen Dioden in unterschiedlichen Farben leuchten, was für eine gleichmäßigere und bessere Durchleuchtung der Haut und dadurch für eine genauere Erfassung des Blutstroms sorgen soll. So will man unter anderem verhindern, das eine dunklere Hautfarbe oder Tätowierungen die Erfassung der Herzfrequenz verschlechtern.

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