Vier Workstation-Grafikkarten von AMD und Nvidia mit modernster Technik im Test

Mit den Workstation-Grafikkarten Radeon Pro W6800 und W6600 kann AMD ernsthaft mit Nvidias Quadro-Grafikkarten konkurrieren. Ein ausführlicher Test.

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  • Carsten Spille
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Viele Nutzer von Grafik-Workstations gieren nach immer mehr Leistung, sei es fürs Rendering, für die Visualisierung enormer Datenmengen oder die flüssige Darstellung ultrakomplexer Konstruktionsmodelle. Diesen Hunger soll nun die neue Generation der Profi-Grafikkarten stillen. Dafür fahren die Hersteller AMD und Nvidia ihre jeweils neuesten Architekturausbaustufen auf, die auch in den High-End-Grafikkarten für Spieler zum Einsatz kommen. Doch bei den Workstations zählen neben purer Leistung auch andere Tugenden.

Vier Karten, von der mit 900 Euro vergleichsweise günstigen AMD Radeon Pro W6600 bis zur 2500 Euro teuren Nvidia RTX A5000, haben wir Ende August 2021 ins Testlabor gebeten und fühlen ihren Rechenwerken auf den Zahn – und nein, da fehlt kein "Quadro" vor der RTX A5000, denn diese Marke verwendet Nvidia für seine aktuelle Generation nicht mehr. Zu den genannten kommt AMDs aktuelles Topmodell, die Radeon Pro W6800 mit dem dicksten Speicherpolster im Test, sowie Nvidias Quadro RTX 5000 aus der Vorgängergeneration. Die Nvidia-Karten werden in Europa vom Hersteller PNY vertrieben, der auch den Hardware-Support übernimmt.

Grafikkarten für den Workstation-Einsatz unterscheiden sich von ihren Gaming-Pendants nicht nur in einigen äußerlichen Details und bei der Ausstattung, sondern speziell bei den Treiberfunktionen. Allerdings werden ihnen prinzipiell dieselben Grafikchips aufgelötet wie den Gamer-Karten, sodass die Mikroarchitektur gleich ist. Allerdings dürfen Nvidias Quadro- und RTX-A-Karten ihre Tensor-Kerne voll ausnutzen.

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