Vier kompakte Premium-Notebooks mit schnellen Prozessoren

Bei Mobilprozessoren gewinnt AMD derzeit bei der Performance, doch es gibt kaum wertige Ryzen-4000-Notebooks. Zwei stellen wir der Intel-Konkurrenz gegenüber.

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Kompakte und leichte Premium-Notebooks gibt es mittlerweile zuhauf. Wir haben in der Vergangenheit in zwei Tests bereits mehr als ein Dutzend aktueller Exemplare vorgestellt. In allen kommen jedoch Intel-Prozessoren der zehnten Core-i-Generation zum Einsatz. Diese sind bei der Performance inzwischen nur noch zweite Wahl: AMDs Ryzen 4000 ist schneller.

Jetzt kommen die ersten AMD-Notebooks auf den Markt, die damals gut ins Testfeld gepasst hätten: Das HP Envy x360 13 (ay0) ist ein Hybrid-Notebook mit 360-Grad-Scharnieren, das Lenovo Yoga Slim 7 (14ARE05) trotz der Yoga-Bezeichnung hingegen ein normales Notebook. Im leichten Asus ZenBook 13 (UX325JA) steckt hingegen ebenso wie in Dells teuerstem Business-Notebook Latitude 9510 ein Intel-Prozessor.

AMDs plötzliche Dominanz hinsichtlich CPU-Rechenleistung offenbart ein Dilemma für Kunden und Notebook-Hersteller: Als letztere vor über 18 Monaten mit der Entwicklung der jetzt erhältlichen Gerätegeneration begonnen haben, war für sie weder ersichtlich, wie gravierend Intels Fertigungsprobleme bei 10-Nanometer-Chips werden würden, noch, wie gut AMDs Ryzen-4000-CPUs sich wirklich schlagen würden. Stattdessen folgte die Entwicklung von etablierten Mustern aus der Zeit, in der AMD Intel nicht das Wasser reichen konnte: Von Flaggschiff-Notebooks wie Dell XPS 13, HP Elite Dragonfly, Lenovo ThinkPad X1 Carbon und so weiter bis ins Niedrigpreissegment setzte man auf Intel, während man AMD in weitaus weniger Systemen und bestenfalls für die gehobene Mittelklasse berücksichtigte. Somit klafft nun eine Lücke zwischen dem, was versierte Kunden kaufen wollen, und dem, was die Hersteller anbieten können.

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