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Vollformatkameras auf neuen Wegen: Canon EOS RP und Panasonic Lumix S1R im Test

Während Canon seine EOS RP auf günstig und extra kompakt trimmt, legt ausgerechnet der Vollformat-Neuling Panasonic mit der S1R eine bullige Profikamera vor.

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Canon EOS RP und Panasonic Lumix S1R sind wie Pony und Mustang, wie Standmixer und Thermomix, wie VW Passat und Mercedes S-Klasse – irgendwie gleich und doch grundverschieden. Beide Systemkameras arbeiten mit einem Vollformatchip und repräsentieren mit ihren unterschiedlichen Ansätzen die noch junge Gattung der spiegellosen Vollformatkameras.

Canon trimmt das Gehäuse der EOS RP dabei auf besonders leicht und kompakt, sodass sie von APS-C-Modellen kaum zu unterscheiden ist. Und auch ihr tastenarmes und touch-affines Handling orientiert sich an der Schwester-Serie EOS M. Mit einem Gehäusepreis von etwa 1500 Euro gehört sie aktuell zu den günstigsten Vertretern ihrer Zunft. Panasonics Lumix S1R steht am anderen Ende des Spektrums und fällt mit ihren beeindruckenden technischen Daten auf. Mit 47 Megapixeln schwingt sie sich auf den Auflösungsthron der Vollformat-Spiegellosen und mit ihrem OLED-Sucher mit 5,7 Megapixeln setzt sie ebenfalls Maßstäbe. Dafür spielt sie mit knapp 3700 Euro in der spiegellosen Oberliga für Profi-Fotografen.

Die Canon EOS RP mag zwar derzeit die günstigste Vollformatspiegellose sein, alternativlos ist sie aber nicht. Panasonic selbst stellt ihr seine Lumix S1 entgegen, die mit einer abgespeckten Auflösung von 24 Megapixeln arbeitet. Sie ist zwar teurer, der EOS RP aber in vielerlei Hinsicht überlegen: So besitzt sie den besseren Sucher, das robustere Gehäuse, gleich zwei Speicherkartenslots und das bewährte DSLR-Handling. Das sind schlagkräftige Argumente, die ambitionierte Amateurfotografen nicht bei einer Kaufentscheidung ignorieren können. Doch Hersteller Canon ist dank seiner DSLR-Familie ein Vollformat-Routinier, Panasonic ein völliger Neuling.

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