WLAN-Router mit LTE-Modems: Draytek VigorLTE 200n und ZyXEL LTE3301-plus im Test

Die WLAN-Router Draytek VigorLTE 200n und ZyXEL LTE3301-plus bringen Mobilfunkmodems mit, um DSL-Ausfallzeiten zu überbrücken.

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Die WLAN-Router Draytek VigorLTE 200n und ZyXEL LTE3301-plus sind mit Mobilfunkmodems bestückt, um Internet-Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Die Hauptleitung zum Internet bauen sie über ein per Ethernet angeschlossenes DSL- oder Kabelmodem auf. Fällt diese Leitung aus, schalten beide auf die Mobilfunkverbindung um (Fallback) und wechseln zurück, wenn die Hauptleitung wieder verfügbar ist (Fallforward).

Aber auch der LTE-Zugang lässt sich als Hauptleitung einrichten. Das empfiehlt sich, wenn der DSL- oder Kabelanschluss sehr langsam oder unzuverlässig ist. Der simultane Internet-Zugang über beide Leitungen (Load-Balancing) fehlt beiden ebenso wie die Telefonie per Mobilfunk.

Auf der Rückseite des VigorLTE 200n sind zwei Ethernet-Ports angebracht. Einen davon kann man als WAN-Port betreiben. Wer mehr Clients ankoppeln will, muss am LAN-Port einen Switch anschließen. Der Clou des VigorLTE ist sein Dual-SIM-Modem: Man kann ihn damit mit SIM-Karten zweier Provider betreiben. Fällt die DSL- oder Kabelverbindung aus, bucht er sich über die SIM-Karte des unteren Slots ins Internet ein. Scheitert das, nimmt er die Karte des oberen Slots. Damit das klappt, muss man den richtigen Access Point Name (APN) des Providers per Hand eintragen. Auf den Statusseiten zeigt der Router die Signalgüte (RSSI), das gerade verwendete LTE-Band und die maximale Datenrate (max. 150/50 MBit/s, LTE-Kategorie 4) an.

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